Grüne gegen Projekt Marchfeldkogel

Das Projekt Marchfeldkogel ist seit langem umstritten. Geplant ist eine mit Bauabfällen aufgeschüttete Deponie bei Markgrafneusiedl (Bezirk Gänserndorf). Nun bekommen die Kritiker Schützenhilfe von Niederösterreichs Grünen.

110 Hektar groß ist das Gelände, auf dem in Zukunft das Projekt Marchfeldkogel entstehen soll. Helga Krismer, Klubobfrau der niederösterreichischen Grünen, möchte das verhindern: „Wenn man als Landespolitikerin hört, dass ein vierzig Meter hoher Kogel, eine Mülldeponie, aufgeschüttet werden soll, dann ist das ein Präzedenzfall in Niederösterreich und da muss man genauer hinschauen.“

Die Deponie soll teilweise begrünt werden und dann der Erholung und dem Vogelschutz dienen, verspricht die Projektgesellschaft. Krismer kann das nicht glauben. Man tue so, als sei eine Mülldeponie ein Naturschutzprojekt, sagt sie. Auf der Webseite des Projekts wird hingegen versichert, dass eine eigene ökologische Bauaufsicht der Landesregierung die Einhaltung aller vorgeschriebenen Maßnahmen überprüfe. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist für den 15. Juli angesetzt.

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