„70er-Jahre“ zogen 170.000 Besucher an

Bei der diesjährigen Ausstellung auf der Schallaburg „Die 70er - Damals war Zukunft“ sind 169.862 Besucher gezählt worden. Nach 233 Tagen ging die Schau am Sonntag zu Ende. Thema der nächsten Schau ist der Islam.

In sieben Kapiteln wie „Bewegungen, Revolten, Widerstand“, „Kalte und heiße Kriege“ oder „Alternativ leben“ näherte sich die „70er-Jahre“-Ausstellung dieser politischen wie auch gesellschaftlich hitzigen Dekade. Mit einer Hommage an die populäre 70er-TV-Show mit Rudi Carrell schlängelten sich 153 Alltagsgegenstände und Erinnerungen aus dieser Zeit auf einem 80 Meter langen „laufenden Band“ durch die Schau.

Frau am Männerklo
Archiv der Frauen- und Lesbenbewegung (Wien)
Installation „Frau am Männerklo“ der 70er-Jahre Ausstellung

„Der Ausstellungsbesuch ‚Die 70er - Damals war Zukunft‘ lud zu einer gemeinsamen Auseinandersetzung über das Gezeigte ein“, betonte der künstlerische Leiter, Kurt Farasin. Fünf von Künstlern gestaltete, in die Ausstellung eingebettete Debattenräume boten Platz, um neue Anregungen aufzugreifen und eigene Lebensbilder zu erweitern. „So wurden viele hitzige Debatten im ‚Club 2‘ mit stundenlangen Diskussionen zum Leben erweckt. Dieses mutige Experiment ging wunderbar auf und der Wunsch nach Fortführung besteht“, so Farasin.

Islam-Schau startet im März 2017

Von 18. März bis 5. November 2017 widmet sich die Ausstellung „Islam“ dem Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher religiöser und kultureller Traditionen. Öffentliche Gastvorträge auf der Schallaburg geben Einblicke in das Thema. Anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 wird von 8. April bis 5. November zudem die Sonderausstellung „Freyheit durch Bildung. 500 Jahre Reformation“ gezeigt.

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