Arbeitslose werden „fit im Handwerk“

Mit dem Projekt „Fit im Handwerk“ sollen Langzeitarbeitslose und ältere Arbeitslose wieder den Einstieg in den Arbeitsmarkt schaffen. Bis zu 100 Menschen werden dabei fit für handwerkliche Berufe gemacht.

Eine Gruppe bereitet Elektrogeräte zur Wiederverwertung auf bzw. führt sie fachgerecht der Entsorgung zu, eine andere Gruppe arbeitet auf der Übungsbaustelle von GESA, die gerade ein neues „Haus des Lernens“ errichtet, und vertieft dort die praktischen Kenntnisse im Baubereich. Wieder andere arbeiten auf Baustellen, um günstigen Wohnraum für sozial benachteiligte Menschen zu errichten.

Wilfing: „Gefragte Kompetenzen am Arbeitsmarkt“

Ziel der Aktion ist es, Personen, die noch nie in handwerklichen Berufen gearbeitet haben, fachgerecht auszubilden. „Durch die praxisnahe Qualifizierung und die Möglichkeit, sich für eine gewisse Zeit beruflich zu beweisen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer optimal auf den Arbeitsmarkt vorbereitet", sagt der für den Arbeitsmarkt zuständige Landesrat Karl Wilfing. „Gerade das Wissen im Bereich ökologisches Bauen und professionelles Elektro-Recycling stellen gefragte Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt dar“. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen können sich schon während des Projektes um eine neue Arbeitsstelle bewerben.

„Fit im Handwerk“ wurde gemeinsam vom Land Niederösterreich, dem AMS und dem Europäischen Sozialfonds 2017 ins Leben gerufen. 1,2 Millionen Euro werden dafür investiert. Insgesamt konnten bereits 55 Personen in das Projekt hineinschnuppern - 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben das Projekt bereits abgeschlossen: Acht Teilnehmer hatten sich für den Baubereich und sieben Teilnehmer für den Elektrobereich entschieden.

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