Großes Interesse an Beschäftigungsbonus

Unternehmer können sich mit dem Beschäftigungsbonus drei Jahre lang die Hälfte der Lohnnebenkosten für zusätzlich angestellte Mitarbeiter zurückholen. Jeder fünfte Antrag dafür kommt aus Niederösterreich.

Nach dem Beschluss durch das Parlament am 29. Juni ist der sogenannte Beschäftigungsbonus seit 1. Juli in Kraft. Von österreichweit 4.000 Anträgen sind 710 bereits abgeschlossen, heißt es beim Austria Wirtschaftsservice (AWS). 135 Anträge davon wurden von niederösterreichischen Unternehmen gestellt, das sind 19 Prozent der beschlossenen Förderungen zum Beschäftigungsbonus.

Laut dem AWS lief der Beschäftigungsbonus damit erfolgreich an. Täglich erkundigen sich etwa 110 Unternehmer via Telefon über die Möglichkeiten der Förderung und auch die Zugriffszahlen der Homepage würden das große Interesse der Firmen unterstreichen, so das AWS.

Zwei Milliarden Euro bis 2023 vorgesehen

Mit dem Beschäftigungsbonus bekommen Unternehmer bis zu drei Jahre einen Zuschuss von 50 Prozent der Lohnnebenkosten. Voraussetzung ist unter anderem, dass Mitarbeiter zusätzlich eingestellt wurden, die zuvor arbeitslos gemeldet waren, Job wechseln oder aus einer österreichischen Ausbildungsstätte kommen. Lehrlinge oder Leiharbeitskräfte werden über den Beschäftigungsbonus nicht gefördert.

Bis zum Jahr 2023 sind für den Beschäftigungsbonus zwei Milliarden Euro vorgesehen. Der Bonus soll ein Jahr rückwirkend ausgezahlt werden und somit erstmals ab Mitte 2018. Allerdings erst, wenn die EU-Kommission bis dahin ihre Zustimmung gegeben hat.

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