Viele offene Fragen nach schwerem Unfall auf A21

Nach dem folgenschweren Unfall mit fünf Toten und drei teils Schwerverletzen auf der Außenringautobahn (A21) am Sonntag sind viele Fragen offen. Die Spurenauswertung dauerte am Montag noch an. Auch die Identität der Toten konnte noch nicht geklärt werden.

Die Ermittlungen konzentrierten sich am Montagvormittag auf die Unfallursache. Um zu klären, wie es dazu kommen konnten, führten sowohl die Autobahnpolizeiinspektion Alland als auch die kriminalpolizeilichen Untersuchungsstelle des Landeskriminalamtes NÖ Erhebungen durch. Die Spurenauswertung dauerte laut Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner am Montag an.

Mehrere Tote Verkehrsunfall A21
Helmut Stamberg
Bei dem Unfall Sonntagfrüh kamen fünf Insassen eines Kleinbusses ums Leben

Feuerwehrangaben zufolge dürfte der mit acht Personen besetzte, neunsitzige Kleinbus auf eine Leitschiene aufgefahren sein. Der Wagen hob dann ab und wurde gegen einen Brückenpfeiler katapultiert. Die A21 blieb im Unfallbereich in Fahrtrichtung zur Südautobahn (A2) fast zehn Stunden lang gesperrt - mehr dazu in Fünf Tote und drei Verletzte nach Unfall auf A21 (noe.ORF.at; 10.9.2017).

Schwerverletzte auf dem Weg der Besserung

Bei dem Unfall kamen fünf Insassen ums Leben. Um wen es sich bei den Todesopfern handelt, war am Montag noch unklar. Fest steht bisher lediglich, dass alle Opfer aus Rumänien stammen. Ein 13-jähriges Mädchen erlitt bei dem Unfall Knochenbrüche, zwei Frauen wurden schwerverletzt ins UKH Meidling und ins AKH Wien geflogen.

Eine der beiden Schwerverletzten schwebte zunächst in Lebensgefahr. Wie am Montag bekanntwurde, soll sie sich auf dem Weg der Besserung befinden. „Der Zustand der Frau ist stabil, sie wird bald auf eine normale Station verlegt und wieder genesen“, sagte ein AUVA-Sprecher über die Patientin im UKH Meidling. Über die anderen Verletzten gab es bis Montagmittag keine Informationen.

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