Team für Kulturhauptstadt-Bewerbung ist fix

Das Team für die Erarbeitung der Bewerbung von St. Pölten als Kulturhauptstadt Europas 2024 steht fest. Michael Duscher als operativer Geschäftsführer und Jakob Redl als Projektmanager sind die Leiter des Projekts.

Bereits im September wurde offiziell verkündet, dass sich St. Pölten als erste Stadt Österreichs als Europäische Kulturhauptstadt 2024 bewirbt - mehr dazu in St. Pölten bewirbt sich als Kulturhauptstadt 2024 (noe.ORF.at; 15.9.2017). Nun wurde die Geschäftsführung für die Bewerbungsphase präsentiert.

Langjährige Erfahrung im Kulturbereich

Michael Duscher wird als Geschäftsführer tätig sein. Er zeichnete sich seit 2016 als Geschäftsführer der „NÖ Festival und Kino GmbH“ verantwortlich. Zuvor leitete der 49-Jährige – nach zehn Jahren Tätigkeit in unterschiedlichen Positionen im In- und Ausland bei der Österreich Werbung – vier Jahre lang als Prokurist das Marketing des MuseumsQuartier Wien.

Der Politikwissenschafter Jakob Redl war von 2006 bis 2015 für unterschiedliche Projekte mit EU-Schwerpunkt im österreichischen und deutschen Parlament tätig. Zuletzt arbeitete der 36-Jährige im Rahmen eines grenzüberschreitenden EU-Projekts zur Euro-Krise am Centre of EU Studies der Universität Salzburg. Als Mit-Initiator und Sprecher der Plattform KulturhauptSTART St. Pölten – eine Funktion, die er mit seiner Bewerbung für die Projektgesellschaft zurücklegte – ist er mit dem Thema seit Jahren vertraut.

Duscher und Redl mit Stadler und Mikl-Leitner vor Rathaus Sankt Pölten
Rauchecker Photography
Jakob Redl, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeister Matthias Stadler und Michael Duscher (v.l.)

Das Team nimmt mit 1. Dezember seine Arbeit auf. Ab dann ist auch das neue Büro der GmbH am Rathausplatz eröffnet. Die ersten Überlegungen sollen bereits am 12. Dezember bei einer Auftaktveranstaltung präsentiert werden. Dabei wolle man besonders den „offenen und intensiven Austausch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern von St. Pölten in den Mittelpunkt rücken. Gemeinsam werden wir die Potenziale dieser Stadt ausschöpfen und präsentieren“, betonte Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ). „Beide genießen, zusammen mit dem kaufmännischen Geschäftsführer Albrecht Grossberger, unser aller Vertrauen“, erklärte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) zu dem partnerschaftlichen Bestellungsverfahren.

Bewerbungskonzept wird 2018 erarbeitet

2024 wird Österreich eine der beiden Kulturhauptstädte Europas stellen und das nach Linz im Jahr 2009 und Graz im Jahr 2003 bereits zum dritten Mal. Kandidaturen gibt es bereits etwa aus den Regionen Rheintal (mit Bregenz, Dornbirn, Feldkirch und Hohenems), Bad Ischl mit der Region Salzkammergut oder die Region Obersteiermark West.

Bis Ende 2018 müssen die jeweiligen Bewerbungskonzepte vorliegen. Im Februar 2019 wird schließlich die Shortlist der EU-Jury präsentiert. Die in die engere Auswahl gekommenen Städte müssen dann ihre Vorhaben konkretisieren, bevor die Jury im Dezember 2019 ihre Entscheidung fällt.

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