Diethart nach Sturz: „Es schmerzt noch immer“

Nach seinem schweren Sturz im Training in Ramsau am Mittwoch hat der Skispringer Thomas Diethart auf Facebook und Instagram ein Bild seines schwer gezeichneten Gesichts gepostet. „Es schmerzt noch immer“, kommentierte er.

„Dritter Versuch - es schmerzt noch immer. Vielleicht sollte ich etwas anderes versuchen“, schrieb der ehemalige Sieger der Vierschanzen-Tournee aus Michelhausen (Bezirk Tulln) zu dem Bild in den Sozialen Netzwerken Instagram und Facebook. Die Aussage könnte auch als Hinweis auf seine Zukunft verstanden werden.

Schwere Gehirnerschütterung und Quetschungen

Diethart war am Mittwoch im Training in Ramsau zum dritten Mal in seiner Karriere schwer gestürzt. Der 25-jährige Niederösterreicher erlitt eine schwere Gehirnerschütterung samt leichter Einblutung ins Gehirn, eine Lungenquetschung, starke Abschürfungen sowie eine Rissquetschwunde im Gesicht. Seither befindet er sich im Diakonissenkrankenhaus in Schladming in stationärer Behandlung.

Die Vierschanzen-Tournee hatte Diethart 2013/2014 gewonnen. An diese Erfolge konnte er nach Olympia-Silber mit dem Team 2014 in Sotschi nicht mehr anschließen. Diethart hatte zuletzt an einer Rückkehr in den Weltcup gearbeitet. Dem ÖSV-Kader gehört der einstige Shooting-Star nicht mehr an.

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