Rekord beim frühlingshaften Silvesterschwimmen

Einen Teilnehmerrekord hat es am Sonntag beim traditionellen Silvesterschwimmen in Altenwörth (Bezirk Tulln) gegeben. Für den guten Zweck stürzten sich zum fünften Mal wagemutige Männer und Frauen in die eiskalte Donau.

90 Silvesterschwimmerinnen und -schwimmer wurden heuer gezählt - so viele wie nie zuvor. Möglicherweise lag das auch an vergleichsweise angenehmen Temperaturen. Mussten im Vorjahr noch Eisschollen durchbrochen werden, so zeigten die Thermometer am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein eine Außentemperatur von 15 Grad.

Silvesterschwimmen 2017 Altenwörth
ORF

Für Profischwimmer war es sogar fast zu warm. „Die Temperaturen sind heute richtig frühlingshaft!“, staunte etwa Josef Köberl, seines Zeichens Staatsmeister im Eisschwimmen. Für die zahlreichen Hobby-Sportler, die an der Veranstaltung teilnahmen, war eine Wassertemperatur um vier Grad trotzdem keine Kleinigkeit. Sie alle mussten vor etwa 1.000 Zuschauern die 13 Meter lange Strecke vom Ufer bis zum Ziel, einer kleinen künstlichen Insel, und wieder zurück schwimmen.

Der eiskalte Sport im Video

90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschlossen das alte Jahr mit einer Abkühlung in der vier Grad kalten Donau.

Der soziale Gedanke stand auch in diesem Jahr im Vordergrund. So kam der Reingewinn in Höhe von mehreren Tausend Euro einer karitativen Sache zu Gute. Die Idee für das Silvesterschwimmen in Altenwörth kam Veranstalter Richard Werner vor fünf Jahren. Er wollte schon immer an einer derartigen Veranstaltung teilnehmen. Bei einem Spaziergang entlang der Donau beschloss er schließlich, es einmal auszuprobieren. „Mein Traum war es, zu Silvester beim Eisschwimmen mitzuschwimmen. Als ich einmal an der Stelle vorbeigekommen bin, habe ich mir gedacht, ich habe ja alles vor der Haustür. Mit vier Freunden habe ich es dann probiert.“

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