Unbekannter erschoss Damhirsch in Gehege

In Weitra (Bezirk Gmünd) hat ein noch unbekannter Schütze auf einen Damhirsch in einem Gehege geschossen. Das etwa acht Monate alte Tier ist verendet. Der Besitzer erstattete Anzeige wegen Sachbeschädigung und Tierquälerei.

Tatzeitpunkt war zwischen dem 1. Jänner um 16.30 Uhr und dem 2. Jänner zu Mittag, bestätigte die Landespolizeidirektion Niederösterreich einen Bericht der Tageszeitung „Heute“. Der Schütze dürfte von außerhalb des Geheges auf den Hirsch geschossen haben, Tatwaffe war ein Kleinkalibergewehr. Das Tier ließ der Unbekannte anschließend liegen und verbluten. Der Wert des Damhirsches belief sich laut Polizei auf 250 Euro.

Silvesterstreich als einzige Vermutung

Der Besitzer des Zuchtgatters hatte den getöteten Damhirsch selbst entdeckt und erstattete Anzeige. Über das Motiv der Tat herrscht Rätselraten. Das Gehege sei zugelassen, werde von der Behörde immer kontrolliert, Probleme mit den Nachbarn gebe es keine, heißt es seitens des Zuchtgatterbetreibers. Ein „verspäteter Silvesterstreich“ sei derzeit die einzige Vermutung, die man habe, heißt es.

In dem etwa zweieinhalb Hektar großen Gehege an der Zwettler Straße in Weitra werden ungefähr 20 Tiere gehalten. Es ist leicht zugänglich und überall einsichtig. Verdächtige Wahrnehmungen können der Polizeiinspektion in Weitra (Tel. 059133/3409-100) gemeldet werden.

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