„Haus C“: Hochmoderner Spitalszubau eröffnet

Das neue „Haus C“ am Gelände des Universitätsklinikums St. Pölten ist am Freitag feierlich eröffnet worden. Es gilt als eine der „modernsten Kliniken Europas“, heißt es. 227 Millionen Euro wurden investiert. Der Vollbetrieb startet im März.

Das „Haus C“ war in den vergangenen Monaten das größte Spitalsprojekt in Niederösterreich. Das Erdgeschoss bildet künftig eine kompakte Funktionseinheit, bestehend aus Notfall- und Unfallzentrum, einem zentralen Ambulanzbereich und den Klinischen Instituten für Medizinische Radiologie und Physikalische Medizin. In der darüber liegenden Ebene sind die beiden hausinternen Klinischen Institute für Laboratoriumsmedizin sowie Hygiene und Mikrobiologie situiert.

Ebene 2 beinhaltet den Zentral-OP Gruppe C mit angeschlossenem Aufwachbereich sowie drei Intensivstationen mit je zwölf Betten. In den drei darüber liegenden Ebenen befinden sich annähernd idente Bettentrakte für die Klinischen Abteilungen für Unfallchirurgie, Allgemein-Chirurgie, Herzchirurgie und Neurochirurgie. Ebene 6 dient als Technikzentrale für die darunterliegenden Geschosse.

Eröffnung Haus C
NÖ Landeskliniken-Holding
Schon zwei Monate vor dem Start des Vollbetriebs wurde das „Haus C“ am Freitag feierlich eröffnet

In Summe umfasst das „Haus C“ auf sieben Ebenen knapp 60.000 Quadratmeter. Unter anderem entstanden auch zwei Tiefgeschosse, welche rund 250 Parkplätze bieten, sowie ein großzügiger Fahrradabstellplatz. Als oberste Ebene stellt der Hubschrauber-Landeplatz mit direkter Anbindung an das Notfall- und Unfallzentrum eine schnellstmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten sicher.

Mehr als 500 Millionen Euro für Uniklinikum

Mit dem „Haus C“ sei in St. Pölten ein Vorzeigeklinikum entstanden, das den Patientinnen und Patienten künftig eine medizinische Versorgung am modernsten Stand der Technik ermögliche, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) bei der feierlichen Eröffnung: „Das Land Niederösterreich hat dieses Projekt kräftig unterstützt: rund 227 Mio. Euro wurden direkt ins Haus C investiert, mehr als 510 Millionen Euro in den Gesamtausbau des Standortes.“

In Summe habe das Land mehr als zwei Milliarden Euro in den Neubau und in die Sanierung der 27 Landeskliniken investiert, hieß es am Freitag außerdem. Ein „klares politisches Bekenntnis“ gab es von Mikl-Leitner auch zu den 27 Klinikstandorten und zur Strategie mit Schwerpunkt - und Grundversorgungshäusern.

„Für das Universitätsklinikum St. Pölten bedeutet die heutige Eröffnung eine Investition in die Zukunft des Gesundheitswesens“, betonte Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP). Auch die Mitarbeiter sollen maßgeblich von den neuen Gegebenheiten profitieren, heißt es. Größtes Augenmerk wurde laut Klinikleitung auf Patientenströme und die funktionelle Ausrichtung der interdisziplinären Bettenstationen, Ambulanzen und OP-Bereiche gerichtet.

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