Svoboda insolvent: 105 Mitarbeiter betroffen

Der Büromöbelhersteller Svoboda mit Sitz in St. Pölten ist insolvent. Betroffen sind 105 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat am Mittwoch den Antrag auf Einleitung eines Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung gestellt.

Den Verbindlichkeiten in der Höhe von knapp 8,14 Millionen Euro stehen Aktiva in der Höhe von etwa 2,1 Millionen Euro gegenüber. 288 Gläubiger sind betroffen. Zu der Überschuldung und der schlechten wirtschaftlichen Lage des Unternehmens habe ein schwieriges Marktumfeld und vor allem Altlasten aus der Vergangenheit geführt, heißt es von der Firma. Die 105 Mitarbeiter, die von der Insolvenz betroffen sind, wurden bereits beim AMS zur Kündigung angemeldet.

Investorensuche blieb erfolgslos

Seit Ende 2017 ist Königslehner Alleingesellschafter von Svoboda Büromöbel. Davor hatten Gruber und Königslehner den oberösterreichischen Bürohersteller hali erfolgreich saniert. Die Sanierungsbemühungen bei Svoboda blieben allerdings erfolglos, ebenso die Investorensuche.

Königslehner ist dennoch zuversichtlich, Svoboda im Rahmen des Sanierungsverfahrens wieder auf solide Beine zu stellen. „Ich bin überzeugt, dass es gelingt, Svoboda wieder auf Erfolgskurs zu bringen und auch Investorengespräche erfolgreich abzuschließen“, so der Alleingesellschafter.

Link:

Werbung X