Hohe Schäden im Unwetterjahr 2017

Die Versicherungsleistungen für Unwetterschäden sind im vergangenen Jahr 2017 unüblich hoch ausgefallen. Alleine in Niederösterreich hat die Uniqa Schäden in der Höhe von 13,5 Millionen Euro verzeichnet.

Österreichweit wurden im Vorjahr durch Unwetter bedingte Schäden in der Höhe von 100 Millionen Euro gemeldet. Damit handelt es sich um das schwerste Unwetterjahr seit 2010. Am teuersten war dabei Hagel, gefolgt von Sturm und Hochwasser. Gemessen am Durchschnitt der vergangenen acht Jahre wurden laut Uniqa und dem Wetterunternehmen Ubimet im Jahr 2017 insgesamt um 37 Millionen Euro mehr Schäden durch Unwetter verursacht.

In Niederösterreich hat das Versicherungsunternehmen Uniqa im vergangenen Jahr 13,5 Millionen Euro an Unwettergeschädigte ausbezahlt. 6,5 Millionen Euro davon gingen an Versicherte, die Schäden durch Hagel erlitten haben. Besonders Autobesitzer waren von den Folgen des Hagels betroffen. Fünf Millionen Euro wurden in Niederösterreich für Sturmschäden ausbezahlt, am häufigsten für Zerstörungen durch abgetragene Hausdächer, umgefallene Bäume oder umherfliegende Gegenstände.

Sommermonate besonders teuer

Die meisten der Unwetterschäden entstanden im Sommer 2017. „In diesen Unwettermonaten gibt es im Schnitt zehnmal so viele Schäden wie in allen anderen Monaten des Jahres“, so Kurt Svoboda, CEO von Uniqa Österreich. Ein Hagelereignis vom 10. Juli verursachte in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland übrigens die schlimmsten Schäden: An diesem Tag belief sich die Schadensbilanz auf knapp 18 Millionen Euro.

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