Proll: „Habe schon in der Schule polarisiert“

Schauspielerin Nina Proll ist ab 8. Jänner wieder in der ORF-Erfolgsserie „Die Vorstadtweiber“ zu sehen. In der Radio Niederösterreich-„Nahaufnahme“ bei Alice Herzog lässt sie ein wenig hinter die Kulissen blicken.

Nicht erst seit der #metoo-Debatte im Herbst ist Nina Proll wieder in aller Munde. Sie hat soeben ihren ersten eigenen Kinofilm „Anna fucking Molnar“ präsentiert, in dem sie auch die Hauptrolle spielt. Zudem tourt sie mit ihrem eigenen Liederprogramm durch die Lande und ist nach wie vor eine der Hauptdarstellerinnen in der ORF-Fernseh-Serie „Die Vorstadtweiber“.

Nina Proll Schauspielerin
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Nina Proll (re.) im Gespräch mit Alice Herzog

Kindheit im Waldviertel

Proll ist eine gefragte Schauspielerin, die mit ihrer eigenen Meinung nicht gerne hinter dem Berg hält und sich dadurch nicht nur Freunde macht. „Es ist lustig, ich musste wieder an meine Schulzeit in einer Mädchenschule in Wien zurückdenken. Ich bin vom Waldviertel nach Wien gekommen. Schon damals habe ich polarisiert, weil ich mit mit 13 Jahren schon geschminkt habe und auch gerne auffällige Accessoires trug. Auf der anderen Seite war ich für manche das Mädchen vom Land und gar nicht cool“, so Proll, die ihre Kindheit in der Natur und die Freiheit des Waldviertels sehr zu schätzen weiß. „Ich glaube, es ist in meinem Beruf sehr gut, dass ich so bodenständig bei meinen Großeltern im Waldviertel aufgewachsen bin.“

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„Nahaufnahme“, 7.1.2018

Stadt und Land

Auch heute lebt sie mit ihrem Mann, dem Burgschauspieler Gregor Bloéb, und ihren beiden Söhnen auf einem Tiroler Bergbauernhof. „Ich brauchen den Ausgleich zwischen Stadt und Land und bin halt sehr viel unterwegs. Der Koffer ist immer gepackt.“

Die „Nahaufnahme“ zum Nachhören:

Prominente Persönlichkeiten zum Jahresabschluss

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„Nahaufnahme“, 31.12.2017

Prominente Persönlichkeiten haben die Sonntage 2017 im Rad geprägt. So sprachen die Musiker Peter Cornelius und Howard Carpendale über Höhen und Tiefen ihrer Karriere und was sie bis heute auf der Bühne stehen lässt. Die Fürsten Hans Adam von Liechtenstein und Karl Schwarzenberg waren ebenso zu Gast wie Dancing Star und Ex-Fußballprofi Walter Schachner, der über seinen Beinamen „Schoko“ plauderte.

Peter Weck im Gespräch mit Alice Herzog
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Peter Weck im Gespräch mit Alice Herzog

Peter Weck erzählte, warum sich sein Leben mit dem Tod seiner Frau Ingeborg völlig veränderte und Waltraut Haas erinnerte sich an die Kuss-Szene am Ende des Films „Hofrat Geiger“. Novomatic-Chef Harald Neumann sprach erstmals öffentlich über sein Leben nach dem Unfalltod seiner Frau und Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner gab einen Einblick in das Leben eines Mannes, der sein Unternehmen für 220 Millionen Euro verkauft. Mehr als 50 Gäste waren 2017 in der Radio NÖ-„Nahaufnahme“ zu hören.

Die „Nahaufnahme“ zum Nachhören:

Barbara Wussow: "Ich brauche einen Fixstern

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„Nahaufnahme“, 17.12.2017

„Ich liebe es zu wohnen“, sagt die quirlige Schauspielerin über ihr eigenes Zuhause in Wien, das sie liebevoll mit vielen Farben, Teppichen, Bildern und Büchern eingerichtet und für die Weihnachtszeit üppig dekoriert hat. Ist sie doch ausgebildete Kostüm- und Bühnenbildnerin, die ihren berühmten Eltern Ida Krottendorf und Klaus Jürgen Wussow erst spät von ihrem Wunsch erzählte, Schauspielerin zu werden.

Barbara Wussow mit Alice Herzog
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Barbara Wussow zu Gast bei Alice Herzog

In der „Nahaufnahme“ erinnert sie sich an ihre erste Fernsehrolle als Lernschwester „Elke“ in der TV-Serie „Schwarzwaldklinik“, damals noch an der Seite ihres Vaters, der ihr wohl mit Rat zur Seite stand, sie aber auch ihren eigenen Weg gehen ließ, wie sie sagt. Dem Genre der romantischen TV-Filme ist sie immer treu geblieben - aus Überzeugung, wie Barbara Wussow im Gespräch mit Alice Herzog betont: „Mein Hauptaugenmerk liegt bei den großen romantischen Gefühlen, ich geniere mich auch nicht dafür, sondern ich denke mir, das ist die Bestimmung, die ich habe.“

Wiedersehen am Traumschiff

Mit Filmpartner Sascha Hehn, den sie seinerzeit in der Schwarzwaldklinik im Film geheiratet hat, gibt es jetzt ein Wiedersehen am Traumschiff. Barbara Wussow übernimmt die Rolle der neuen Hoteldirektorin und löst damit Heide Keller nach 35 Jahren als Chefstewardess „Beatrice“ ab. „Die Rolle ist aber etwas anders, ich spiele eine sehr warmherzige Frau, die sozusagen als Bindeglied zwischen der Crew, Kapitän Sascha Hehn und den Passagieren agiert.“

Hinweis

Die Lesung von Barbara Wussow vom diesjährigen Grafenegger Advent der Stars hören sie am Mittwoch, 20.12.2017, ab 20.05 Uhr auf Radio Niederösterreich.

Die Dreharbeiten führen sie in den nächsten Monaten um die halbe Welt. „So sehr ich mich auf die Reisen freue, auf die schönen heißen Länder, so schwierig ist es für mich, monatelang von meiner Familie getrennt zu sein. Zum Glück gibt es die neuen Medien, die mir helfen werden, mit meinen Lieben in Verbindung zu bleiben.“ Zu Ostern wird Barbara Wussow zum ersten Mal in dieser neuen Rolle am Traumschiff im Fernsehen zu sehen sein.

Die „Nahaufnahme“ mit Barbara Wussow zum Nachhören:

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Thomas Dorfer: „Ich koche sehr leicht“

Thomas Dorfer wurde im aktuellen Restaurantführer Gault Millau wieder an die Spitze der Köche Niederösterreichs gereiht. In der Radio NÖ-Nahaufnahme erzählt er, warum es ihn nach Niederösterreich verschlagen hat.

Thomas Dorfer wurde in der neuen Ausgabe des Restaurantführers Gault Millau wieder an die Spitze der Köche Niederösterreichs gereiht. Er ist Chefkoch im Landhaus Baucher in Mautern und wurde heuer mit drei Hauben und 18 Gault-Millau-Punkten für seine Küche ausgezeichnet. Das ist die Bestnote in Niederösterreich. In der Radio Niederösterreich Nahaufnahme erzählt er, was er von seiner bekannten Schwiegermutter Lisl Wagner-Bacher gelernt hat und warum ihn die Liebe nach Niederösterreich geholt hat.

Thomas Dorfer
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Thomas Dorfer im Gespräch mit Alice Herzog

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„Nahaufnahme“, 10.12.2017

Es ist die junge Generation an Spitzenköchen, die mitterweile das Sagen in der Spitzengastronomie übernommen hat. Thomas Dorfer ist einer von Ihnen. Aufgewachsen ist er in Kärnten, in einer Familie, in der immer viel gekocht wurde, wie er im Gespräch mit Alice Herzog erzählt. „Für mich war es ganz klar, dass ich beruflich einmal in diese Richtung gehen werde“, so der sympathische Vater von zwei Kindern. „Ich habe in meiner Lehrzeit schon gesagt, ich möchte einer der besten Köche Österreichs werden,“ so Dorfer und fügt hinzu: „Man kann sein Glück erzwingen, sage ich, aber man muss auch etwas tun dafür.“

Dorfer kehrte für die Liebe nach Mautern

Er hat sich im In- und Ausland ganz gezielt die besten Häuser der Spitzengastronomie ausgesucht, um seine Kochkünste zu perfektionieren. Was seine Küche denn ausmache? „Ich koche sehr leicht, das heißt, man hat auch nach dem Essen ein angenehmes Gefühl und fühlt sich nicht total geplättet. Außerdem sind mir die Ausgangprodukte wichtig, denn das schmeckt man.“

Im Landhaus Bacher hat er schon einmal in den 1990er Jahren Station gemacht. 2001 war es dann auch die Liebe zu seiner jetzigen Frau Susanne, die ihn nach Mautern zurückgeholt und auch bleiben ließ. Zunächst an der Seite von Lisl Wagner-Bacher, seiner berühmten Schwiegermutter. „Wir haben beide immer schon gerne mit Gemüse gekocht, am liebsten von regionalen Lieferanten. Also so unterschiedlich sind unsere Geschmäcker gar nicht“, mein der jetzige Chefkoch im Landhaus Bacher Thomas Dorfer. „Ich war vielleicht am Anfang zu ungestüm und merke erst jetzt oft, dass sie mit dem einen oder anderen Rat Recht hatte.“

Die „Nahaufnahme“ mit Thomas Dorfer zum Nachhören:

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