Schöneberger: Zu 90 Prozent Hausfrau und Mutter

Barbara Schöneberger ist auch heuer Gastgeberin bei der „Starnacht aus der Wachau“. In der Radio-NÖ-„Nahaufnahme“ verrät sie viel über ihr Leben abseits des Glamours, vor allem über ihre Rolle als Mutter.

„Ich mache alles ganz normal, wie jede andere Frau auch – nach der Arbeit einkaufen, kochen, Kinder – ich will es auch selber machen", so Barbara Schöneberger, die auf der Bühne auch dafür bekannt ist, dass sie sagt, was sie denkt. „Ich bin aber kein Clown, der auch zuhause die ganze Zeit Späße macht“, meint sie und gesteht: „Ich habe schon eine Zeitlang gekämpft, meine Rolle vor mir selber als Mutter zu finden. Ich hatte permanent ein schlechtes Gewissen."

Barbara Schöneberger
ORF
Moderatorin Alice Herzog (r.) im Gespräch mit Barbara Schöneberger (l.)

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„Nahaufnahme“, 15.7.2018

In der „Nahaufnahme“ erzählt Barbara Schöneberger über ihren Drang zur Unabhängigkeit und ihren Alltag als Mutter von zwei Kindern. „Zu 90 Prozent bin ich tatsächlich Hausfrau und Mutter. Ich arbeite meist vormittags in Berlin und bin wieder da, wenn die Kinder von der Schule kommen.“ Über ihre positive Ausstrahlung und ihr sonniges Naturell meint Schöneberger: „Ich bin in einer positiven Spirale gefangen, das hängt aber auch mit der Wahrnehmung zusammen, mit der man die Welt sieht“.

Die „Nahaufnahme“ zum Nachhören:

Fischer: „Schlager darf sexy sein“

Sie füllt Konzerthallen und Stadien. Sie nimmt eine Auszeichnung nach der anderen entgegen. Sie ist Deutschlands erfolgreichste Sängerin aller Zeiten. Was ist das Geheimnis des Erfolges? „Ich hatte eine unbeschwerte Kindheit“, schwärmt die sympathische Künstlerin und fügt hinzu: „Meine Eltern waren und sind immer für mich da, ich bin sehr großzügig erzogen worden.“ Ihre Liebsten sind es auch, die sie auffangen, wenn es einmal nicht so läuft, wie etwa im Februar, als sie krankheitsbedingt einige Konzerte absagen musste.

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„Nahaufnahme“, 8.7.2018

Jetzt im Sommer füllt sie Stadien und präsentiert eine völlig neue Show, wobei sie dabei lieber von Herausforderungen spricht, als von Erfolgsdruck, den es natürlich auch gibt. „Es erwartet wahrscheinlich niemand, dass ich immer verrücktere Shows mache, aber es ist der Spaß, der mich in den Bann zieht, hier immer Neues zu entwickeln.“

Nahaufnahme Helene Fischer
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Radio NÖ-Moderatorin Alice Herzog (r.) im Gespräch mit Helene Fischer

Im Gespräch mit Alice Herzog erzählt Helene Fischer auch über ihren Alltag als Superstar. „Die Leute erkennen mich sowieso, ob ich mich tarne oder nicht, der Zug ist abgefahren, aber meist sind es positive Erfahrungen mit Menschen, denen ich begegne. Die Outfits für ihre Shows sucht sie selbst aus, wobei ein eigenes Designerteam die Vorschläge liefert und: „Ja, Schlager darf sexy sein, solange die Grenze zum Vulgären nicht überschritten wird“, so Helene Fischer in der „Nahaufnahme“.

Die „Nahaufnahme“ zum Nachhören:

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Katharina Turecek: Im Gehirn spazierengehen

Katharina Turecek betont im Gespräch mit „Nahaufnahme“-Moderatorin Birgit Perl, dass auch das Gehirn Urlaub brauche. Kinder und Jugendliche sollten in den nächsten Wochen entspannen, zur Ruhe kommen. Ab Mitte August empfiehlt der Lerncoach allerdings wieder in die Gänge zu kommen und mit dem Wiederholen des Lernstoffs zu beginnen.

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„Nahaufnahme“, 1.7.2018

Denn Gehirntraining sei wichtig. Das Gehirn müsse „schwitzen“, um gut funktionieren zu können. Es will immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt werden. Das sei auch der Schlüssel, damit man bis ins hohe Alter geistig fit bleibe, verrät Katharina Turecek in der „Nahaufnahme“.

Katharina Turecek
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Radio NÖ-Moderatorin Birgit Perl (r.) im Gespräch mit Katharina Turecek (l.)

Als Lerncoach gibt Katharina Turecek wertvolle Lerntipps. Dazu gehören einerseits eine entspannte Lernumgebung und wenig Ablenkungsgeräusche. Andererseits hilft es, seine Lernunterlagen übersichtlich zu gestalten, man könne Gelerntes immer wieder zusammenfassen oder auch mit der Diktierfunktion des Smartphons aufnehmen und es sich immer wieder vorspielen. Auch Stichwortzettel, die man in der Wohnung oder im Haus verteilt, seien sinnvoll, betont die Wissenschaftlerin.

Die „Nahaufnahme“ zum Nachhören:

Ein Leben für Ignaz Pleyel

Seit Jahrzehnten setzt sich Adolf Ehrentraud für den in Ruppersthal (Bezirk Mistelbach) geborenen Komponisten Ignaz Joseph Pleyel ein. Ehrentraud stammt wie Ignaz Pleyel selbst aus Ruppersthal und wurde durch seinem Großvater, der Musiklehrer war, auf die Musik Pleyels aufmerksam. Auch er selbst erlernte einige Instrumente, bevor er in Wien als Postamtsdirektor tätig war. Seine Auseinandersetzung mit der Musik Pleyels begann in den frühen 80er-Jahren, erzählt er im Gespräch mit Alice Herzog.

Nahaufnahme Ehrentraud
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Radio NÖ-Moderatorin Alice Herzog im Gespräch mit Adolf Ehrentraud

„Damals war er für mich nur ein kleiner Funken am Himmel, aber heute kann ich seine Bedeutung richtig einschätzen“, sagt Ehrentraud über den weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Komponisten. Pleyel war etwa in Paris nicht nur als Komponist, sondern auch als Klavierbauer sehr erfolgreich. Eines der seltenen Original-Instrumente aus der Manufaktur Pleyel in Paris ist im Museum in Ruppersthal ausgestellt und wird regelmäßig bei Konzerten gespielt.

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„Nahaufnahme“, 24.6.2018

Ehrentraud veranstaltet Konzerte, ist Gründer des Pleyel-Kulturzentrums und des Pleyel-Museums, das in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert. Ehrentraud ist dafür bereits mehrfach für seine Verdienste rund um Ignaz Pleyel ausgezeichnet worden. Im Interview meint er dazu: „Wenn ich noch einmal auf die Welt komme, würde ich es wieder tun.“

Die „Nahaufnahme“ zum Nachhören:

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