„Die gold’ne Meisterin“ feierte Premiere in Baden

Im Jahr 1927 wurde die Operette „Die gold’ne Meisterin“ von Edmund Eysler im Theater an der Wien uraufgeführt. Am Samstagabend feierte das Stück in einer neu inszenierten Fassung Premiere im Stadttheater Baden.

Mit mehr als 60 Operetten prägte Edmund Eysler die Wiener Musikwelt. In seiner Operette „Die gold’ne Meisterin“ ist Margarete auf der Suche nach der großen Liebe, nachdem ihr Ehemann, der Goldschmied-Meister, verstorben ist. Margarete, sie ist die „gold’ne Meisterin“, träumt davon, einen Adeligen zu heiraten und übersieht dabei fast, wie ihr der Geselle Christian den Hof macht.

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Christian Husar

Die Operette „Die gold’ne Meisterin“ feierte im Stadttheater Baden in neu inszenierter Fassung Premiere

ORF NÖ-Redakteurin Fibich führte Regie

Im Stadttheater Baden feierte die Operette in neu inszenierter Fassung am Samstag Premiere. ORF Niederösterreich-Redakteurin Karina Fibich führte Regie: „Wir haben einiges gekürzt und versucht, die Texte ein wenig dem ‚Heute‘ anzupassen. Manche Lieder mussten auch gänzlich weichen, stattdessen haben wir einige bekannte Melodien hinzugenommen. Wir haben aber darauf Wert gelegt, dass jeder Takt aus der Feder von Edmund Eysler stammen muss.“

Die Operette „Die gold’ne Meisterin“ feierte im Stadttheater Baden Premiere. ORF Niederösterreich-Redakteurin Karina Fibich führte Regie.

Eysler wurde 1874 in Wien geboren. Seine erste Operette „Bruder Straubinger“ wurde 1903 in Wien uraufgeführt. Im Ersten Weltkrieg kam der Operette eine besondere Rolle zu und Eysler wurde Hauptkomponist des Wiener Bürgertheaters. „Die Gold’ne Meisterin“ kam im September 1927 in Wien zum ersten Mal auf die Bühne und wurde ein Erfolg: Sie wurde 220 Mal am Theater an der Wien aufgeführt.

Urenkel von Edmund Eysler besuchte Premiere

Bei der Premiere am Stadttheater Baden war Paul Wagner, der Urenkel von Edmund Eysler, dabei. „Ich habe meinen Urgroßvater persönlich nicht kennen gelernt, aber durch die Familie waren wir immer im Kontakt mit der Geschichte. Das gehört zur eigenen Persönlichkeit dazu und es ist eine besondere Freude, wenn das Stück wieder einmal aufgeführt wird“, sagte Wagner.

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