15.000 Anzeigen im Osterreiseverkehr

Im Osterreiseverkehr sind sechs Menschen getötet worden, vier in Oberösterreich, zwei in der Steiermark. In Niederösterreich wurden bei Unfällen 53 Menschen verletzt. Die Polizei hatte ihre Kontrollen verstärkt. Es gab fast 15.000 Anzeigen.

„Von Karfreitag bis Ostermontag waren auf Niederösterreichs Straßen täglich etwa 1.000 Polizisten im Einsatz“, sagt Ferdinand Zuser, Leiter der Landesverkehrsabteilung. In 31 Fällen mussten Autofahrer ihren Führerschein abgeben, 64 Lenker wurden wegen Alkohols am Steuer angezeigt, weitere 14.600, weil sie zu schnell unterwegs waren.

„Unterm Strich eine ‚positive Bilanz‘“

„53 Menschen sind bei 41 Verkehrsunfällen mit Personenschaden verletzt worden, das sind um zwei weniger als im Vorjahr“, sagt Zuser. Todesopfer gab es auf Niederösterreichs Straßen heuer keine, während es zu Ostern im vergangenen Jahr vier waren. „Unterm Strich kann man heuer also von einer ‚positiven Bilanz‘ sprechen“, so Zuser gegenüber noe.ORF.at.

Österreichweit kamen über Ostern sechs Menschen ums Leben. Bei ihnen handelte es sich um zwei Autofahrer, zwei Mitfahrer und zwei Fußgänger. Die Ursachen waren nach Angaben der Polizei zweimal nicht angepasstes Tempo, je einmal Unachtsamkeit und Übermüdung sowie der Anhalteversuch eines „Autostoppers“. Alkohol spielte einmal eine Rolle.