Ein Leben für Ignaz Pleyel

Seit Jahrzehnten setzt sich Adolf Ehrentraud für den in Ruppersthal (Bezirk Mistelbach) geborenen Komponisten Ignaz Joseph Pleyel ein. In der Radio Niederösterreich-„Nahaufnahme“ erzählt Ehrentraud über seine lebenslange Faszination.

Ehrentraud stammt wie Ignaz Pleyel selbst aus Ruppersthal und wurde durch seinem Großvater, der Musiklehrer war, auf die Musik Pleyels aufmerksam. Auch er selbst erlernte einige Instrumente, bevor er in Wien als Postamtsdirektor tätig war. Seine Auseinandersetzung mit der Musik Pleyels begann in den frühen 80er-Jahren, erzählt er im Gespräch mit Alice Herzog.

Nahaufnahme Ehrentraud

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Radio NÖ-Moderatorin Alice Herzog im Gespräch mit Adolf Ehrentraud

„Damals war er für mich nur ein kleiner Funken am Himmel, aber heute kann ich seine Bedeutung richtig einschätzen“, sagt Ehrentraud über den weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Komponisten. Pleyel war etwa in Paris nicht nur als Komponist, sondern auch als Klavierbauer sehr erfolgreich. Eines der seltenen Original-Instrumente aus der Manufaktur Pleyel in Paris ist im Museum in Ruppersthal ausgestellt und wird regelmäßig bei Konzerten gespielt.

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„Nahaufnahme“, 24.6.2018

Ehrentraud veranstaltet Konzerte, ist Gründer des Pleyel-Kulturzentrums und des Pleyel-Museums, das in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert. Ehrentraud ist dafür bereits mehrfach für seine Verdienste rund um Ignaz Pleyel ausgezeichnet worden. Im Interview meint er dazu: „Wenn ich noch einmal auf die Welt komme, würde ich es wieder tun.“

Die „Nahaufnahme“ zum Nachhören:

Chris Lohner: 75 und kein bisschen leise

Die beliebte Moderatorin, Schauspielerin und Bestsellerautorin Chris Lohner feiert am 10. Juli ihren 75. Geburtstag. In ihrem neuen Bühnenprogramm „75 - und kein bisschen leise“ erzählt sie Anekdoten aus ihrem Leben.

„Ich fühle mich sehr geerdet und sehr mittig, aber das schon lange“, so Chris Lohner in der „Nahaufnahme“ zu ihrem bevorstehenden „halbrunden“ Geburtstag. Mit dem Älterwerden habe sie nie gehadert, vielmehr sei sie immer ihren eigenen Weg gegangen, mit viel Respekt vor den Anderen („Ich liebe die Menschen“), aber auch mit Zivilcourage und dem Mut, das zu sagen, was sie denkt.

Chris Lohner Alice Herzog

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Chris Lohner (l.) mit Alice Herzog im „Nahaufnahme“-Studio

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„Nahaufnahme“, 17.6.2018

"Man muss nicht „everbody’s darling" sein! Ich war nicht das angepasste Mädel, nicht einmal als Kind“, so Chris Lohner im Gespräch mit Alice Herzog in der „Nahaufnahme“. Sie erzählt über ihre Zeit in der Modelbranche, ihre erste Fernsehansage vor 45 Jahren, ihre Tierliebe und ihren Humor, der sie durch das Leben trägt: „Ich habe eine Grundvergnügtheit mitbekommen, für die ich sehr dankbar bin.“

Die „Nahaufnahme“ zum Nachhören:

Ein genüssliches Gespräch mit dem Gourmetpaar

Martina und Karl Hohenlohe, Foodblogger und Herausgeber des österreichischen Gault Millau, sind für gutes Essen bekannt. Bei Alice Herzog sind die beiden nur wenige Tage vor ihrer ersten Gault Millau „Landpartie“ im Geyerhof zu Besuch.

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„Nahaufnahme“, 10.6.2018

Daran nehmen Haubenköche aus ganz Niederösterreich teil. "Manche meinen, ich sei ein Freak und irgendwie stimmt das auch“, sagt Martina Hohenlohe in der „Nahaufnahme“ über ihre Leidenschaft für das Kochen. Diese Passion begleitet sie schon seit ihrer frühen Kindheit und sorgt dafür, dass sie heute noch bis spät in die Nacht hinein Kochvideos ansieht, erzählt sie.

Hohenlohe Paar Interview Herzog

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Das Ehepaar Karl und Martina Hohenlohe gemeinsam mit Alice Herzog (M.)

„Mich langweilt das Kochen eher, ich bin ein miserabler Koch“, sagt Karl Hohenlohe, der aber die Leidenschaft für gutes Essen durchaus mit seiner Gattin teilt. Was sie selbst unter gutem Essen verstehen und wie ihr Leben mit vier Kindern in einer großen Patchworkfamilie funktioniert, erzählen Martina und Karl Hohenlohe in der Radio Niederösterreich „Nahaufnahme“.

Die „Nahaufnahme“ zum Nachhören:

Andreas Gabalier am „Olymp“

„Es ist einfach ein großes Miteinander, meine Musik und alles rund um die Musik zu erleben“, sagt Gabalier im Gespräch mit Alice Herzog. Klar sei, dass der Erfolg „sicherlich nicht ewig so in diesem Ausmaß weitergehen wird. Das ist der absolute Zenit, der Olymp.“

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„Nahaufnahme“, 3.6.2018

Er habe aber in der Vergangenheit auch schon kleinere Konzerte gespielt und könne auch darin einen Reiz erkennen. Im „Radio NÖ“-Interview spricht Gabalier über eine besondere Geschichte rund um seine Geburt, seine musikalischen Anfänge und eine besondere Beziehung zu seiner Großmutter.

Nahaufnahme Andreas Gabalier

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Musiker Andreas Gabalier im Gespräch mit Alice Herzog

Gesprächsthema ist natürlich auch das neue Album „Vergiss mein nicht“, das ab Sommer Anlass für eine große Tour durch die größten Hallen und Stadien des deutschsprachigen Raums ist. Langsame Balladen wechseln mit schnelleren Rocksongs, die laut Gabalier zum Teil „vielleicht für die vergangenen ein bis zwei Alben noch ein bisschen zu progressiv und zu rockig und hart gewesen wäre“. Man habe abgewartet und sich entschieden, dass die Zeit dafür reif sei.

Die „Nahaufnahme“ zum Nachhören:

Hochmair: „Schauspielen ist Selbstexperiment“

„In den Vorstadtweibern der Böseste von allen zu sein, das freut mich natürlich“, sagte Philipp Hochmair über seine Rolle als skrupelloser Politiker Joachim Schnitzler. „Die Rolle hat mein Leben verändert. Es ist mir noch nie passiert, dass ich auf einem Gastspiel in Australien war und mich Leute in der U-Bahn ansprechen und mir sagen: ,Ich kenne sie aus dem Fernsehen oder ich finde die Serie toll’.“

Nahaufnahme Philipp Hochmair

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Schauspieler Philipp Hochmair im Gespräch mit Alice Herzog

Zuletzt war Philipp Hochmair im ORF Fernsehen auch als Kriminalkommissar mit ganz speziellen Fähigkeiten in „Blind ermittelt“ zu sehen. Der Bühne bleibt der Schüler von Klaus Maria Brandauer und Absolvent des Max Reinhardt Seminars in Wien trotzdem treu. Seine „Jedermann“-Darstellung mit einer Rockband fand am Wiener Burgtheater ein euphorisches Echo.

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„Nahaufnahme“, 27.5.2018

„Für mich ist Schauspielen ein Selbstexperiment, zum Beispiel mit einem Schulstoff wie Goethes ,Werther’ ein bisschen zu zündeln, das freut mich“, betonte der Ausnahmeschauspieler im Gespräch mit Alice Herzog. In der „Radio Niederösterreich Nahaufnahme“ gab er auch Einblicke in seine vier Wände in Wien, die er lieber mit seinen Theaterrollen und weniger mit Möbeln füllt. Zudem erzählte über seine kommenden Auftritte in Niederösterreich, im Rahmen des „Schwimmenden Salons“ in Bad Vöslau (Bezirk Baden) und am Landestheater Niederösterreich.

Die „Nahaufnahme“ zum Nachhören: