Katharina Straßer ist Lady Chatterley

In der „Nahaufnahme“ stellt Radio Niederösterreich jeden Sonntag Personen mit Niederösterreich-Bezug vor. Für ihre Titelrolle in „Lady Chatterley“ in Reichenau bekam Katharina Straßer von Publikum und Kritik viel Lob.

Katharina Straßer ist eine gefragte Frau. Sie steht derzeit wieder als Bezirksinspektorin Maja Landauer in der TV-Krimiserie „Schnell ermittelt“ vor der Kamera, macht ihre eigenen Liederabende („Wien für Anfänger“), spielt regelmäßig Theater und war zuletzt auch wieder als Moderatorin der „Kurier“-Romy Gala im Einsatz. „Für eine Karriere als Popstar würde ich das alles hinschmeißen“, sagt sie mit einem Augenzwinkern in der „Nahaufnahme“ im Gespräch mit Alice Herzog und bekennt, dass sie sehr gerne als Sängerin auf der Bühne steht, wie auch schon als Eliza in dem Musical „My Fair Lady“ an der Wiener Volksoper.

Katharina Straßer

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Katharina Straßer (r.) in der „Nahaufnahme“

Sie stammt aus einer Künstlerfamilie, wuchs in Innsbruck auf und wollte immer schon auf die Bühne. Ihr Talent wurde beim ersten Vorsprechen in Salzburg verkannt, erst beim zweiten Anlauf in Wien klappte es mit der Schauspielausbildung. „Aber wer weiß, vielleicht war ich wirklich so schlecht“, scherzt Straßer.

Sie erzählt in der „Nahaufnahme“ auch über die Herausforderung, ihr Bühnenleben mit einem Familienleben zu vereinbaren. „Das ist die größte Herausforderung meines Lebens“, so die Mutter eines dreijährigen Sohnes. Verheiratet ist Katharina Straßer mit dem Kabarettisten Thomas Stipsits, mit dem sie auch schon gemeinsame Fernsehprojekte machte („Gemischtes Doppel“). „Das entsteht im Alltag. Wir sind beide sehr kreative Menschen, und oft sprudelt es nur so aus uns heraus“, so die Schauspielerin in der „Nahaufnahme“.

Rückblickend auf ihren Sommer bei den Festspielen Reichenau meint sie: „Es war eine tolle, wenn auch anstrengende Zeit. Ich freue mich schon auf die Fernsehaufzeichnung, die ich mir ganz bestimmt anschauen werde.“ „Lady Chatterley“, eine Produktion aus dem ORF-Landesstudio Niederösterreich, wird am 30. September um 22.00 Uhr in ORF 2 gezeigt.

Die „Nahaufnahme“ mit Katharina Straßer zum Nachhören:

Birgit Schwarz: Korrespondentin im Nachbarland

Seit 1998 berichtet Birgit Schwarz für den ORF aus Deutschland. Drei Jahre lang war sie auch als Ö1-Info-Chefin für die Journalsendungen verantwortlich, ehe sie 2012 wieder als Korrespondentin nach Deutschland zurückging. Seit 2015 leitet sie schließlich das ORF-Büro in Berlin. Eine Woche vor der deutschen Bundestagswahl erzählt sie in der Radio Niederösterreich „Nahaufnahme“ von ihrem Weg nach Berlin, ihre tägliche Arbeit als Korrespondentin und ihr Leben als Mutter einer kleinen Tochter.

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„Nahaufnahme“, 10.9.2017

In ihren fast zwei Jahrzehnten als Korrespondentin in Deutschland berichtete Schwarz über die großen politischen und wirtschaftlichen Veränderungen: die Abwahl von Deutschlands Rekordkanzler Helmut Kohl, die rot-grüne Regierung unter Kanzler Gerhard Schröder sowie später den Aufstieg von Angela Merkel zur deutschen Kanzlerin und schließlich zu einer der einflussreichsten Politikerinnen der Welt.

Im Gespräch mit Alice Herzog spricht die Journalistin über ihre Arbeit im laufenden Wahlkampf in Deutschland, ihre Erfahrungen mit Angela Merkl in persönlichen Interviews, ihr Leben in Berlin mit ihrem deutschen Mann und ihrer kleinen Tochter, die gerade ihren ersten Schultag absolvierte.

Warum sie eigentlich gar nicht nach Deutschland gehen wollte und mittlerweile dort sehr gerne lebt, wie groß sie den Mentalitätsunterschied zwischen Österreichern und Deutschen selbst erlebt und was guten Journalismus für sie ausmacht - auch darüber spricht Birgit Schwarz im persönlichen Gespräch.

Die „Nahaufnahme“ mit Birgit Schwarz zum Nachhören:

Unternehmer Robert Schmid zu Gast

Erst diese Woche hat der Baustoffhersteller Baumit mit Sitz in Wopfing (Bezirk Wiener Neustadt) eine weitere Expansion bekannt gegeben. Die Gruppe hat zwei Partnerunternehmen in Kärnten und der Steiermark übernommen. Robert Schmid erzählt über seine Grundsätze der Unternehmensführung. Er leitet den Familienbetrieb in dritter Generation. Mit der Marke „Baumit“ gehört das Unternehmen zu den wichtigsten Baustoffproduzenten des Landes mit mehr als 90 Firmen in Europa und China und knapp 5000 Mitarbeitern.

Robert Schmid

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Robert Schmid im Gespräch mit Alice Herzog

Er spricht auch von seiner eigenen Kindheit im Piestingtal, von der Volksschule inmitten der alten Kalkfabrik, seiner Zeit im Internat in Wien, seinen Erfahrungen in den USA und Afrika und die Entscheidung, gleich nach dem Studium in den elterlichen Betrieb einzusteigen. Er selbst baute bereits fünfmal ein Haus bzw. baute eines um. „Ich möchte Innovationen immer am eigenen Leib ausprobieren, das heißt ich muss Häuslbauer sein,“ so der erfolgreiche Baustoffhersteller.

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„Nahaufnahme“, 10.9.2017

Robert Schmid ist mit einer Französin verheiratet und hat zwei Söhne (Maximilian 21 Jahre und Valentin, 19 Jahre). Wie und wo er Kraft für den Alltag schöpft, warum ihm das Wochenende heilig ist und was er als Familienvater seinen eigenen Kindern mit auf den Weg geben möchte, auch das verrät der Unternehmer in der Radio Niederösterreich „Nahaufnahme“ im Gespräch mit Alice Herzog.

Die „Nahaufnahme“ mit Robert Schmid zum Nachhören:

Spezialausgabe von der „Starnacht aus der Wachau“

Zum bereits sechsten Mal ging am Samstagabend in Rossatzbach (Bezirk Krems) die „Starnacht aus der Wachau“ über die Bühne. Tausende Fans waren auch heuer dabei, um Stars wie Conchita, Anastacia, Nino de Angelo, Adel Tawil oder Peter Cornelius hautnah mitzuerleben. „Ich liebe die Starnacht so sehr“, schwärmte beispielsweise Conchita im Gespräch mit Birgit Perl in der „Nahaufnahme Spezial“ auf Radio Niederösterreich.

Starnacht aus der Wachau Conchita

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Zum sechsten Mal ging die „Starnacht aus der Wachau“ über die Bühne

Conchita stand nach ihrem Auftritt vor zwei Jahren zum zweiten Mal in der Wachau auf der Starnacht-Bühne. „Ich habe das Glück durch den Song Contest-Sieg eine Plattform bekommen zu haben, die ich jetzt nutzen möchte. Ich habe die ersten zwei Jahre sprichwörtlich eigentlich nur abgearbeitet, was am Tisch lag, und jetzt merke ich immer mehr, was ich wirklich will und wo ich musikalisch zu Hause bin“, erzählte Conchita. Peter Cornelius, der an der Grenze zu Wien in Niederösterreich wohnt, war ebenfalls begeistert. „In der Wachau gefällt es mir ausgezeichnet. Wir waren früher öfter in der Wachau und in Dürnstein. Es ist eine märchenhafte Umgebung“, so Cornelius in der „Nahaufnahme Spezial“.

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„Nahaufnahme spezial“, 3.9.2017

Ebenfalls mit dabei war heuer die amerikanische Sängerin und Songschreiberin Anastacia. „Ich war noch nie in dieser Region, aber es ist atemberaubend. Ich liebe die Geschichte, die ihr hier über so viele Jahre erhalten konntet“, sagte sie im Gespräch mit Birgit Perl und fügte hinzu: „Das ist hier wirklich etwas Besonderes.“

Die „Nahaufnahme spezial“ anlässlich der „Starnacht aus der Wachau“ zum Nachhören:

Waltraut Haas: „diszipliniert“ aber „nicht eitel“

Ihr größter Wunsch zum 90. Geburtstag war es, noch einmal im „Hofrat Geiger“ die „Oide“ zu spielen. Diesen Wunsch erfüllt sich Waltraut Haas und steht ab 3. September wieder in Weißenkirchen auf der Bühne. „Ja, ich bin ein disziplinierter Mensch“, sagt sie aus Überzeugung, wenn man sie auf das Jungbleiben anspricht. „Ich fühle mich nicht wie neunzig und solange es mir und dem Publikum Spaß macht, werde ich weiter Theater spielen“, so die beliebte Schauspielerin, die neben den „Wachaufestspielen“ in Weißenkirchen auch im Wiener Gloria Theater nach wie vor auf der Bühne steht.

Waltraut Haas

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Waltraut Haas im Gespräch mit Alice Herzog

„Der Film hat mich populär gemacht, aber die Bühne ist mein Leben“, bekennt sie in der Radio NÖ-„Nahaufnahme.“ Bis heute auf ihren ersten Filmerfolg als „Mariandl“ angesprochen zu werden, nimmt sie gelassen. „Wer hat schon das Glück, in so frühen Jahren so berühmt zu werden“, weiß Waltraut Haas den Wert dieser Rolle bis heute zu schätzen. Im Gespräch mit Alice Herzog spricht sie auch über ihre Weggefährten, wie Hans Moser, der für sie eine Art Vaterrolle übernommen habe, und erzählt, wie sie Peter Alexander als Schauspielschüler zum ersten Mal auf der Bühne sah und warum sich beide erst zusammenraufen mussten, ehe bei den Dreharbeiten zur legendären „Rösslwirtin“ schließlich eine Freundschaft entstand.

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„Nahaufnahme“, 27.8.2017

„Die wichtigsten Menschen in meinem Leben sind mein verstorbener Gemahl (Erwin Strahl), mein Sohn und meine verstorbene Mutter“, so Waltraut Haas. Sie ist begeisterte Hundebesitzerin, die jeden Morgen noch vor dem Frühstück mit ihrer Pudelhündin spazieren geht. Ihr Aussehen ist ihr bis heute wichtig, aber „nein, eitel bin ich nicht“, sagt sie und verrät auch das eine oder andere Schönheitsgeheimnis. Ob sie hundert Jahre alt werden wollte? „Wenn es mir gut geht und ich nicht ganz unansehnlich werde, dann ja.“

Die „Nahaufnahme“ mit Waltraut Haas zum Nachhören: