Massenschlägerei mit 40 Beteiligten in Lokal In St. Pölten ist in einem türkischen Lokal am Montag Abend eine Massenschlägerei ausgebrochen. Nach Angaben der Polizei sollen etwa 20 Türken und ebenso viele Tschetschenen auf einander losgegangen sein.
Streit zwischen Buben als Auslöser Auslöser für die Massenschlägerei war ein Streit zwischen einem türkischen und einem tschetschenischen Buben. Dabei dürfte der Vater des türkischen Buben den Tschetschenen unsanft zurechtgewiesen haben, so die Polizei.
Daraufhin kam es zu einer Rauferei vor dem Lokal. Die Polizei schritt ein und konnte den Streit vorerst schlichten. Dann zog sie ab.
Tschetschenen stürmten das Lokal der Türken Doch bereits eine Stunde später "formierten" sich die Tschetschenen, so die Polizei, und stürmten das Lokal mit dem Namen "Ankara". Die eigentliche Massenschlägerei begann. Die Männer sollen mit Sesseln und weiteren Einrichtungsgegenständen auf einander eingeschlagen haben.
Messer oder Schusswaffen waren zum Glück, so die Polizei, nicht im Spiel. Trotzdem mussten sechs Personen verletzt ins Krankenhaus St. Pölten gebracht worden. Zwei Beteiligte erlitten schwere Schädelverletzungen, einer davon einen Schädelbasisbruch. Auch zwei Polizisten wurden beim Versuch den Streit zu schlichten, verletzt.
Fortsetzung des Streits wird befürchtet Die Gaststätte namens "Ankara" wurde nach Angaben der Polizei bei der Rauferei völlig verwüstet. Die Polizei St. Pölten war mit allen verfügbaren Kräften eingeschritten, Verstärkung aus den anderen Bezirken war ebenso am Tatort.
Die Polizei befürchtet, dass sich der Streit wegen Rachegelüsten fortsetzen könnte.