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DI | 09.02.2010
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Banken-U-Ausschuss
Neue Spur im Mordfall Stoitchew?
Im Banken-U-Ausschuss im Nationalrat ist laut der Tageszeitung "Die Presse" ein Dokument aufgetaucht, das den Verkauf der bulgarischen Mobiltel mit einem Mord vor sieben Jahren in Perchtoldsdorf in Zusammenhang bringt.
Anschlag galt offenbar Sohn des Mordopfers
Die Vermutung der Ermittler, dass der Mord am 77-jährigen Stoitcho Stoitchew im Jahr 2000 in einem Zusammenhang mit dem Verkauf der bulgarischen Mobilkom-Gesellschaft Mobiltel an einen russischen Geschäftsmann steht, scheint sich zu verdichten.

Damals wie offenbar heute waren die Ermittler davon ausgegangen, dass Stoitchew ein zufälliges Mordopfer war und der Anschlag seinem Sohn, einem bulgarischen Geschäftsmann und Gründer von Mobiltel gegolten hatte.

Der 77-Jährige dürfte die Attentäter überrascht haben, als sie eine Bombe im Haus anbrachten. Die Unbekannten erschossen den unfreiwilligen Zeugen.
Zusammenhang mit Chernoy?
Das neue Dokument des Bundeskriminalamts stellt eine Verbindung zwischen dem Mord und dem russischen Geschäftsmann Michail Chernoy her. Chernoy wird laut den Kriminalisten dem organisierten Verbrechen zugeordnet.

Er verkaufte die Mobiltel ein Jahr nach dem Mord am Vater von Firmengründer Stoitchew an ein österreichisches Konsortium rund um den Industriellen Josef Taus. Dieses machte zwei Jahre später ein glänzendes Geschäft, als die österreichische Mobilkom doppelt so viel für die bulgarische Firma zahlte wie das Konsortium.
Zu diesem tragischen Ereignis kann nicht gepostet werden.
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