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Inzestfall Amstetten |
28.04.2008 |
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Wer ist der Verdächtige?
Wer ist Josef Fritzl, der seine Tochter in einem Kellerverlies gefangen gehalten, sexuell missbraucht und sechsmal geschwängert haben soll? Der 73-Jährige dürfte ein raffiniertes und glaubwürdiges Doppelleben geführt haben.
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Mutmaßlicher Täter als "liebevoller Opa"
Der Mann habe sich immer liebevoll um seine Enkelkinder gekümmert und sei in der Öffentlichkeit als der nette Opa aufgetreten, sagen Nachbarn und Bekannte. Auch den Behörden sei der Mann in den letzten 35 Jahren nicht aufgefallen, im Gegenteil: Er habe sich zuletzt sogar für deren Mithilfe nach der Erkrankung seiner 19-jährigen Tochter bedankt.
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Beschuldigter bedankte sich bei Jugendamt
Amstettens Bezirkshauptmann Hans-Heinz Lenze: "Noch am Freitag der vergangenen Woche hat mich der Beschuldigte telefonisch kontaktiert und hat sich für die ausgezeichnete Betreuung der Familienmitglieder durch das Kriseninterventionsteam, durch unsere Sozialarbeiterin von der Jugendwohlfahrt bedankt."
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Keller war für Familie Tabuzone
Mit der gleichen Raffinesse dürfte er auch hinter den eigenen vier Wänden vorgegangen sein, denn niemand - nicht einmal seine eigene Ehefrau - soll etwas von den Vorfällen bemerkt haben. Der Keller, in dem er seine Tochter und drei der Kinder gefangen hielt, sei für alle im Haus immer absolut tabu gewesen.
Er soll gegenüber seiner Ehefrau, mit der er ebenfalls sieben Kinder hat, allerdings sehr autoritär gewesen sein.
Die schreckliche Tat an seiner heute 42-jährigen Tochter dürfte der 73-Jährige sehr genau geplant haben - das zeigt allein schon das perfekt getarnte Kellerverlies.
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Polizei sucht Zeugen
Die Polizei sucht nach möglichen Zeugen. Hinweise sind an den Journaldienst des Landeskriminalamtes Niederösterreich unter der Telefonnummer 059133 / 30 3333 zu richten.
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noe.ORF.at
Die Polizei hat Sonntagabend das Verlies der 42-jährigen Frau und ihrer Kinder geöffnet. Die fensterlosen Räume sind "häuslich eingerichtet" und waren mit einer elektronischen Sperre gesichert, heißt es von der Polizei.
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Zu diesem tragischen Ereignis kann nicht gepostet werden.
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