Opernstar aus Niederösterreich als Jurymitglied

Für die Rubrik „Ganz persönlich“ besucht noe.ORF.at jeden Samstag interessante Persönlichkeiten. Diesmal sprach Robert Friess mit Opernstar Daniela Fally, die demnächst ihr Debüt an der Mailänder Scala feiern wird .

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„NÖ heute“, 21.10.2017

Daniela Fally, der Opernstar aus Niederösterreich, ist auf den internationalen Opernbühnen zuhause. Unter anderem sang sie heuer bereits zum zweiten Mal bei einem Eröffnungskonzert des Grafenegg Festivals. Ihre große Karriere begann einst im Süden Niederösterreichs, in Baden. Dort wurde sie geboren, in Pottenstein wuchs sie auf.

Weil ihre beste Freundin gesungen hat, wollte sie es auch. Ihre Karriere entwickelte sich rasant, mit 26 Jahren war sie bereits Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper, eine internationale Karriere folgte.

Bei der ORF-Show „9 Plätze, 9 Schätze“ am 26. Oktober sitzt sie für Niederösterreich in der Promijury. Im Gespräch mit Robert Friess gibt sie sich optimisstisch, dass die Ysperklamm das Rennen machen wird.

Daniela Fally „ganz persönlich“

„Ich bin mit meiner Heimat noch immer sehr verwurzelt“, sagt Opernstar Daniela Fally, die mit ihrer Familie in Wien lebt.

Der Bösewicht als Lieblingsrolle

Der 60-Jährige gebürtige Ybbser spielte in unzähligen Filmen und Fernsehserien mit, vom Kaisermühlenblues über den Winzerkönig bis zu Braunschlag. Im Gespräch mit Robert Friess sprach Fischer etwa darüber, dass der vor allem als Polizist bekannte Schauspieler eigentlich lieber Bösewichte spielte und wie die Dreharbeiten zwischen den Touristen in Venedig (Italien) abliefen.

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„NÖ heute“, 14.10.2017

Nach abgebrochener Kaufmännischer Lehre und jahrelanger Tätigkeit als Versicherungsvertreter wagte er 1979 den Sprung auf die Bretter, die die Welt bedeuten und wurde bis 1983 am Max Reinhard Seminar in Wien zum Schauspieler ausgebildet. Im Anschluss war er u.a. am Residenztheater in München engagiert sowie von 1992 bis 1999 Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters.

2006 war Karl Fischer auf der Kinoleinwand in „In 3 Tagen bist du tot“ zu sehen. Ein Jahr später konnte man ihn in dem TV-Vierteiler „Zodiak“ sowie im TV-Zweiteiler „Contergan“ sehen, der die Goldene Kamera 2008 als Bester Deutscher Fernsehfilm gewann. Demnächst spielt Fischer in „Murer - Anatomie eines Prozesses“ ehemaligen Nazi-Verbrecher, der 1963 freigesprochen wurde.

Karl Fischer „ganz persönlich"
Der Schauspieler spricht über Dreharbeiten zwischen den Touristen in Venedig sowie über seine neue Rolle als ehemaliger Nazi-Verbrecher

Die Erinnerungen an den Papstbesuch

Der Besuch von Papst Benedikt XVI. war nicht nur für die Mönche im Stift Heiligenkreuz ein ganz besonderes Erlebnis. 15.000 Gläubige waren damals angereist, um ihn zu sehen. Der Besuch fand im Rahmen seiner Reise nach Mariazell anlässlich dessen 850-Jahr-Jubiläums statt. Es war überhaupt der erste Besuch eines Papstes in Heiligenkreuz, "deshalb haben wir uns auf diesen Tag besonders gut vorbereitet“, erzählt Abt Maximilian im Gespräch mit Anne-Maria Neubauer.

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„NÖ heute“, 7.10.2017

Ein Bildband erinnert nach wie vor an das Ereignis, das man hier nie vergessen wird. In Inschriften wurde zudem verewigt, wo der Papst eine Ansprache oder Predigt hielt. Was bleibt, ist nicht nur die Erinnerung, sondern auch seine Botschaft, „dass man Vernunft und Glaube miteinander verbinden muss“, erklärt der Abt, „dass man die Spiritualität mit der wissenschaftlichen Theologie verbinden muss.“

Abt Maximilian „ganz persönlich“

Der Abt wird den Besuch des Papstes in Heiligenkreuz wohl nie vergessen.

Pilot mit 8.000 Rettungseinsätzen

Günter Grassinger ist Stützpunktleiter in Krems-Gneixendorf. Er ist Rettungshubschrauberpilot nicht nur von Berufs wegen, sondern auch aus Berufung, wie er sagt. Selbst nach 8.000 Einsätzen ist nach wie vor jeder Flug eine Herausforderung, auch wenn die Routine hilft. „Es gehört schon eine gewisse Routine dazu, um diesen Job ruhig anzugehen und nicht hektisch zu werden. Es muss dennoch die Professionalität und die Wachsamkeit im Vordergrund stehen. Ruhe auszustrahlen ist wichtig für die Crew, die mitfliegt“, erklärt Grassinger.

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„NÖ heute“, 23.9.2017

1983 wurde der erste Christophorus Notarzthubschrauber auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in Vösendorf der Öffentlichkeit vorgestellt. Noch im gleichen Jahr werden die Hubschrauber Christophorus 2 in Krems und Christophorus 1 in Innsbruck in Betrieb genommen. Das war der Beginn des Aufbaus eines heute flächendeckenden Netzes mit drei Stützpunkten in Niederösterreich: Krems, wo seit 2015 von Gneixendorf aus geflogen wird, Wiener Neustadt und Ybbsitz (Bezirk Amstetten). Das Weinviertel wird von Wien aus angeflogen.

Günther Grassinger „ganz persönlich“

Der Pilot fliegt seit einem Jahr mit seinem Rettungshubschrauber auch Einsätze in der Nacht.

José Feliciano: Von Puerto Rico nach Leobersdorf

Mit seiner unverwechselbaren Stimme und Hits wie „The Sound Of Vienna“ oder dem Weihnachts-Klassiker „Feliz Navidad“ schrieb José Feliciano Musikgeschichte. In seiner Karriere verkaufte er mehr als 100 Millionen Platten und erhielt neun Grammys. Im ganz persönlichen Interview erzählt er von seinem Aufstieg vom Bauernsohn in Puerto Rico bis zum Weltstar.

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„NÖ heute“, 16.9.2017

Im Alter von fünf Jahren zog José Feliciano gemeinsam mit seiner Familie nach New York und verdiente bereits mit 17 Jahren mit seiner Musik Geld, um für den Unterhalt seiner Familie zu sorgen - und das obwohl er wegen eines erblich bedingten grünen Stars seit seiner Geburt blind ist. „Wenn du niemals aufgibst und hart arbeitest, dann kann alles geschehen“, sagt der Sänger.

Der Weltstar fühlt sich offenbar auch in Niederösterreich sehr wohl. In Leobersdorf (Bezirk Baden) kaufte er sich vor kurzem ein Haus. „Mein Manager ist aus Österreich. Ich mag das Essen, das Obst, wie Pfirsiche und Zwetschken. Ich mag das Land Österreich, die Stadt Wien und ich bin glücklich hier in Leobersdorf sein zu können“, sagt er im Interview.

José Feliciano „ganz persönlich“

„Ich bin weiter gekommen, als ich gedacht habe“, sagt José Feliciano im Gespräch mit Anne-Maria Neubauer.