Pilot mit 8.000 Rettungseinsätzen

Für die Rubrik „Ganz persönlich“ besucht noe.ORF.at jeden Samstag interessante Persönlichkeiten. Diesmal hat Anne-Maria Neubauer den Rettungshubschrauberpiloten Günter Grassinger in Krems besucht. Er war mehr als 8.000 Mal im Einsatz.

Günter Grassinger ist Stützpunktleiter in Krems-Gneixendorf. Er ist Rettungshubschrauberpilot nicht nur von Berufs wegen, sondern auch aus Berufung, wie er sagt. Selbst nach 8.000 Einsätzen ist nach wie vor jeder Flug eine Herausforderung, auch wenn die Routine hilft. „Es gehört schon eine gewisse Routine dazu, um diesen Job ruhig anzugehen und nicht hektisch zu werden. Es muss dennoch die Professionalität und die Wachsamkeit im Vordergrund stehen. Ruhe auszustrahlen ist wichtig für die Crew, die mitfliegt“, erklärt Grassinger.

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„NÖ heute“, 23.9.2017

1983 wurde der erste Christophorus Notarzthubschrauber auf dem Pakkplatz eines Einkaufszentrums in Vösendorf der Öffentlichkeit vorgestellt. Noch im gleichen Jahr werden die Hubschrauber Christophorus 2 in Krems und Christophorus 1 in Innsbruck in Betrieb genommen. Das war der Beginn des Aufbaus eines heute flächendeckenden Netzes mit drei Stützpunkten in Niederösterreich: Krems, wo seit 2015 von Gneixendorf aus geflogen wird, Wiener Neustadt und Ybbsitz (Bezirk Amstetten). Das Weinviertel wird von Wien aus angeflogen.

Günther Grassinger „ganz persönlich“

Der Pilot fliegt seit einem Jahr mit seinem Rettungshubschrauber auch Einsätze in der Nacht.

José Feliciano: Von Puerto Rico nach Leobersdorf

Mit seiner unverwechselbaren Stimme und Hits wie „The Sound Of Vienna“ oder dem Weihnachts-Klassiker „Feliz Navidad“ schrieb José Feliciano Musikgeschichte. In seiner Karriere verkaufte er mehr als 100 Millionen Platten und erhielt neun Grammys. Im ganz persönlichen Interview erzählt er von seinem Aufstieg vom Bauernsohn in Puerto Rico bis zum Weltstar.

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„NÖ heute“, 16.9.2017

Im Alter von fünf Jahren zog José Feliciano gemeinsam mit seiner Familie nach New York und verdiente bereits mit 17 Jahren mit seiner Musik Geld, um für den Unterhalt seiner Familie zu sorgen - und das obwohl er wegen eines erblich bedingten grünen Stars seit seiner Geburt blind ist. „Wenn du niemals aufgibst und hart arbeitest, dann kann alles geschehen“, sagt der Sänger.

Der Weltstar fühlt sich offenbar auch in Niederösterreich sehr wohl. In Leobersdorf (Bezirk Baden) kaufte er sich vor kurzem ein Haus. „Mein Manager ist aus Österreich. Ich mag das Essen, das Obst, wie Pfirsiche und Zwetschken. Ich mag das Land Österreich, die Stadt Wien und ich bin glücklich hier in Leobersdorf sein zu können“, sagt er im Interview.

José Feliciano „ganz persönlich“

„Ich bin weiter gekommen, als ich gedacht habe“, sagt José Feliciano im Gespräch mit Anne-Maria Neubauer.