Franz Polzer: Kriminalist aus Leidenschaft

Für die Rubrik „Ganz persönlich“ besucht noe.ORF.at jeden Samstag interessante Persönlichkeiten. Diesmal blickt Franz Polzer, Leiter des NÖ Landeskriminalamtes, angesichts seiner bevorstehenden Pension auf die größten Fälle zurück.

Franz Polzer

Der Fall Blauensteiner, die jahrelangen Recherchen um den Verbleib von Julia Kührer oder der Amoklauf in Annaberg mit vier getöteten Einsatzkräften - Brigadier Franz Polzer hat in seinen 42 Dienstjahren einige spektakuläre Fälle gelöst. So war einer seiner ersten großen Fälle der Weinskandal 1985, als 30.000 Delikte wegen gewerbsmäßigen Betrugs angezeigt wurden.

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"NÖ heute, 26.3.2017

Polzer erzählt auch, wie er mit emotional belastenden Ermittlungen wie etwa im Fall Fritzl umging und wie er dem Erfolgsdruck in Fällen standhalten musste, die von großem öffentlichen Interesse waren. Seine Frau, seine Tochter und seine mittlerweile vier Enkelkinder empfinde er als Segen, um sich von den dienstlichen Angelegenheiten auf private Momente umzustellen.

Franz Polzer „ganz persönlich“

„Eine meiner Eigenschaften ist, dass mich eigentlich alles interessiert, was es gibt. Das ist für die Kriminalistik eine ideale Voraussetzung.“

Franz Wurz

Rally-Ass Franz Wurz ist vor kurzem 70 Jahre alt geworden. In den 1960er und 1970er Jahren war er mehrfacher Rallyecross- und Autocross-Staatsmeister sowie Europameister. Auch seine Familie machte im Motorsportkarriere, sein Vater fuhr ebenfalls Rally, sein Sohn, Alexander Wurz, schaffte es in die Formel1. Im Gespräch mit Robert Friess spricht Wurz für die Rubrik „Ganz Persönlich“ über seine Karriere und seine Familie.

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„NÖ heute“, 18.3.2017

Wurz erzählt auch über seinen Schritt vom Motorsportler zum Gründer von zahlreichen Fahrtechnikzentren auf der ganzen Welt. Was vor 30 Jahren mit dem Fahrtechnikzentrum in Teesdorf (Bezirk Baden) begann, gibt es heute in ähnlicher Form sogar in Saudi Arabien oder in Aserbaidschan. Als Motosportler sei man oft mit kritischen Situationen konfrontiert, sagt Wurz, dieses Wissen wollte er weitergeben.

Franz Wurz „ganz persönlich“

„Wir sehen nur das positive im Motorsport“, sagt Wurz. Als sein Sohn für die Formel1 startete, habe es trotzdem eine gewisse Anspannung gegeben.

Günter Loewit

„Wie viel Medizin überlebt der Mensch?“ oder „Der ohnmächtige Arzt“ sind nur zwei Bücher, die der Arzt und Autor Günther Loewit aus Marchegg (Bezirk Gänserndorf) geschrieben hat. In seinem neuesten Buch „Wir schaffen die Kindheit ab. Helikoptereltern, Förderwahn und Tyrannenkinder“, das wie alle seine Publikationen im Haymon Verlag erschienen ist, will er aufzeigen, wie die Gesellschaft mit Kindern umgeht.

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„NÖ heute“, 11.3.2017

Günther Loewit ist Jahrgang 1958 und lebt und arbeitet als Allgemeinmediziner, Gemeindearzt und Schriftsteller in Marchegg. Von ihm erschienen Publikationen zu medizinischen und medizin-philosophischen Themen in Ärztezeitschriften, daneben gibt es literarische Publikationen seit 2004 und vier Sachbücher seit 2010.

Günther Loewit „ganz persönlich“

„Wir haben zwischen Erziehungsperfektionismus und Vernachlässigung die gesunde Mitte im Umgang mit unseren Kindern verloren.“

Monika Ballwein

Wer regelmäßig Radio NÖ hört, der kennt die Stimme von Sängerin Monika Ballwein bestimmt. Die aus Pyhra (Bezirk St. Pölten) stammende Musikerin leiht mehr als 20 Radiostationen in Österreich und Deutschland ihre Stimme und stand bereits mit Größen wie Udo Jürgens oder Al Jareau auf der Bühne. Als sogenannter Vocal-Coach wirkte sie außerdem bei TV-Produktionen wie „Starmania“, „Helden von Morgen“ oder auch „Die große Chance“ mit.

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„NÖ heute“, 4.3.2017

Im Zuge der Casting-Show „Starmania“ lernte Ballwein übrigens Thomas Neuwirth kennen, der später als Kunstfigur Conchita Karriere machte. Acht Jahre lang begleitete und coachte die Niederösterreicherin Conchita. Wie Ballwein selbst zu der Person wurde, die sie jetzt ist, das erzählte sie Anne-Maria Neubauer.

Monika Ballwein „ganz persönlich“

„Ich habe drei Berufswünsche gehabt“, erzählt Ballwein. „Erster Beruf war immer Sängerin, dann Lehrerin und schließlich Entwicklungshelferin.“