EIN FLUSS LEBT AUF – DIE REVITALISIERUNG DER TRAISEN IN NIEDERÖSTERREICH

800.000 m³ Lehm und Sand sowie 1,9 Mio. m³ Kies mussten umgeschichtet werden, um neue Stillgewässer und Flachwassergebiete zu schaffen: Das war die Voraussetzung für den Erfolg eines der größten Revitalisierungsprojekte Mitteleuropas – die Re-Naturierung der Traisen-Mündung beim Donau-Kraftwerk Altenwörth in Niederösterreich. Sehen Sie mehr am Sonntag, 18.25 Uhr in ORF 2.

Denn in den 1980er Jahren hatte die Traisen, einer der wichtigsten Donau-Zubringer in Niederösterreich, im Zuge der Errichtung des Donaukraftwerks Altenwörth ein neues Flussbett erhalten. Dem damaligen Standard des Flussbaus entsprechend, wurde es geradlinig und gleichförmig durch das Augebiet zwischen Traismauer und Zwentendorf gezogen.

Sendetermin: Sonntag, 2. Juli 2017, 18.25 Uhr, ORF 2

Ein „Österreich-Bild am Sonntag“ aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich von Kurt Mündl zeigt in eindrucksvollen Bildern in „Universum“-Qualität, wie der vor Jahrzehnten begradigte Fluss nun wieder an die Natur zurückgegeben wurde.

Das Ergebnis der umfassenden Revitalisierung kann sich sehen lassen: Auf einer Fläche von etwa 150 Hektar wurde ein für die Region und für Fließgewässer typischer Lebensraum neu geschaffen. Davon profitieren rund 40 Donau-Fischarten sowie zahlreiche andere zuvor gefährdete Lebewesen – Säuger, Vögel, Amphibien und Insekten. Dazu kommen nun auch großzügige, flussbegleitende Überflutungszonen.

Der TV-Film zeigt die Entstehung des „neuen“ Traisen-Mündungsgebietes im Natura 2000-Gebiet „Tullnerfelder Donau-Auen“: Es ist eine geplante, vielfältige Au-Landschaft mit Mäandern, Uferstrukturen und Tümpeln im
Übergangsbereich zwischen Wasser und Land. Sie schützt und fördert Flora und Fauna, stellt eine nachhaltige Entwicklung dieser Fluss-Kulturlandschaft sicher und steigert damit auch den Freizeit- und Erholungswert für Menschen.

„EIN FLUSS LEBT AUF – DIE REVITALISIERUNG DER TRAISEN IN NIEDERÖSTERREICH“, das Ö-Bild am Sonntag, 2. Juli 2017, um 18.25 Uhr in ORF 2.