Pröll wird Berater des Landes Bulgarien

Altlandeshauptmann Erwin Pröll wird vorübergehend Berater des bulgarischen Ministerpräsidenten Bojko Borissow. Bulgarien übernimmt im Jänner den EU-Ratsvorsitz. Pröll soll das Land mit seiner regionalpolitischen Erfahrung unterstützen.

Ziel Bulgariens ist es, dass die Regionalförderung der EU nach dem Jahr 2020 erhalten bleibt. Eine Forderung, die Pröll damals noch als Landeshauptmann mehrmals erhoben hatte. „Das wird gerade im kommenden Jahr noch eine besondere Herausforderung sein, weil durch den ‚Brexit‘ von England die einzuzahlenden Gelder weniger werden“, sagte er gegenüber noe.ORF.at.

Pröll: „Besondere Herausforderung“

„Je geringer der Kuchen wird, umso härter wird der Kampf um diesen Kuchen. Und da geht es darum, dass die Regionen nicht auf der Strecke bleiben, und das ist gerade für Bulgarien als ehemaliges Ostblockland eine große Herausforderung“, so Pröll weiter.

Neben dem niederösterreichischen Altlandeshauptmann gehören unter anderen der frühere belgische Premierminister Herman Van Rompuy und der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering, dem sechsköpfigen Weisenrat von Bojko Borissow an.

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