Kultur

„Fidelio“: Gars zeigt Kampf um Gerechtigkeit

Liebe, Freiheit und der Widerstand gegen Tyrannei: Dass selbst Einzelne bestehende Systeme ins Wanken bringen können, darum geht es in Ludwig van Beethovens einziger Oper „Fidelio“. Die Inszenierung wird ab 18. Juli auf der Burg Gars (Bezirk Horn) gespielt.

Weil Florestan den korrupten Machenschaften des Gouverneurs Don Pizarro im Wege steht, wird er heimlich ins spanische Staatsgefängnis gesperrt. Seine Frau Leonore macht sich verzweifelt auf die Suche nach dem spurlos Verschwundenen und findet sich bald in einer außergewöhnlichen Situation wieder.

Burg Gars bei Tag
Reinhard Polodsky
Theater auf der Burg Gars

Sie vermutet, dass ihr Florestan für seinen Kampf für Recht und Freiheit weggesperrt wurde. Verkleidet als Mann und unter falscher Identität, als Fidelio, bekommt sie eine Anstellung beim Kerkermeister. Kurz vor ihrem Ziel, ihren Geliebten zu retten, spitzt sich die Lage zu. Der Gouverneur beschließt, den politischen Gefangenen endgültig loszuwerden. Wird es Leonore alias Fidelio gelingen, das Mordkomplott noch rechtzeitig zu verhindern?

Sendungshinweis

„Theaterfest“, 25.7.2019

Unter der Regie von Stephan Bruckmeier und der musikalischen Leitung von Johannes Wildner hat „Fidelio“ am 18. Juli Premiere auf einer der ältesten Burganlagen in Niederösterreich. In insgesamt zehn Vorstellungen wird diese von Bettina Jensen und Magdalena Renwart, als Leonore bespielt. Herbert Lippert und Algirdas Drevinskas stellen in der atemberaubenden Naturkulisse Florestan dar.