Flugroboter untersuchen Windräder auf Schäden

Das österreichische Start-up Aero Enterprise hat am Dienstag einen Hightech-Flugroboter vorgestellt, mit dem Windräder auf Schäden überprüft werden können. Bisher war die Inspektion nur durch Seilkletterer möglich.

Neben der detaillierten Planung von Windparks gelten laut einer Aussendung der optimale Betrieb, eine sorgfältige Wartung und eine rasche Reparatur als „die wichtigsten Stellschrauben“ für eine erfolgreiche Windstromerzeugung. Bisher sei die manuelle Inspektion durch Seilkletterer die einzige Möglichkeit gewesen, ein Windrad auf Schäden zu überprüfen. Das Start-up-Unternehmen Aero Enterprise - 2013 in St. Valentin (Bezirk Amstetten) gegründet, seit Mai mit Sitz in Linz - hat für diese Arbeit einen Hightech- Flugroboter entwickelt.

Flugroboter ersetzt Seilkletterer

Das Start-up Aero Enterprise hat einen Flugroboter samt eigener Software für die Inspektion von Windrädern entwickelt.

„Wir haben bereits 80 Rotorblätter von Windkraftanlagen und andere Vertikalobjekte wie Brücken und Staudämme untersucht“, berichtete Robert Hörmann, Geschäftsführer von Aero Enterprise, am Dienstag in St. Pölten. „Mittlerweile haben wir den SensorCopter weiterentwickelt und können in Kürze auch Offshore-Windräder am Meer inspizieren.“

Vollautomatischer Inspektionsflug

Der unbemannte Mini-Hubschrauber mit Sensortechnik absolviert der Aussendung zufolge bis auf den Start und die Landung seinen Inspektionsflug vollautomatisch. Seine stabile Lage in der Luft ermögliche einen Einsatz auch bei größeren Windgeschwindigkeiten. Die gesammelten Daten können mit einer eigenentwickelten Software automatisiert gespeichert und analysiert werden, „wodurch die Wartung von Windrädern erleichtert wird“.

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