Studenten an der FH St. Pölten
FH St. Pölten/Martin Lifka Photography
FH St. Pölten/Martin Lifka Photography
Bildung

Hochschulstrategie als Wegweiser bis 2025

22.000 Menschen studieren in Niederösterreich an 14 Hochschulen oder Universitäten. Wie sich die heimische Hochschullandschaft bis 2025 weiterentwickeln soll, wurde in der Hochschulstrategie ausgearbeitet. Am Dienstag wurde sie von der Landesregierung präsentiert.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) präsentierte mit dem Regierungsteam am Dienstag drei Stoßrichtungen, die entwickelt wurden. Die erste Stoßrichtung betreffe das Studienangebot und die Erhöhung der Studierbarkeit. Das heißt: Man will es leichter machen, zu studieren. So soll etwa verstärktes Augenmerk auf die Übergänge zwischen Schule und Studium beziehungsweise Beruf und Studium gelegt werden, etwa durch so genannte Brückenkurse, vor allem bei den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Die zweite Stoßrichtung umfasse den Ausbau der Forschung und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Dabei gehe es darum, die „starke Forschungsachse in Niederösterreich“ weiter auszubauen, sagte Mikl-Leitner. Dies soll etwa mit der Ausschreibung von Stiftungsprofessuren erfolgen.

Forschungsservicestelle geplant

Darüber hinaus sollen landeseigene Forschungsförderungsprogramme weiter entwickelt und internationale Förderungen verstärkt abgeholt werden. Dafür soll auch eine Forschungsservicestelle als zentrale Ansprechstelle etabliert werden.

Das Regierungsteam bei der Präsentation
NLK Pfeiffer
Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ), LH-Stellvertreter Franz Schnabl (SPÖ), LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP), Landesrat Gottfried Waldhäusl (ÖVP) und Landesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) bei der Präsentation der Hochschulstrategie (v.l.)

Dritte Stoßrichtung sei die Zusammenarbeit der Bereiche Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft. Dazu sollen etwa Formate wie die „Science Academy“ oder auch die Kinder- und Jugenduniversitäten forciert werden.

„Der Fokus auf Forschung, Technologie und Innovation ist ganz entscheidend für Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand“, sagte Landeshauptfrau-Stellvertreter Franz Schnabl (SPÖ). Bildung sei „der Schlüssel für Erfolg, für Jobchancen und für die Möglichkeiten der persönlichen Entwicklung“. Mit der Hochschulstrategie gelinge es, eine „breite Möglichkeit der Ausbildung in Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung“ zu bieten, merkte Landesrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ) an.