Weißer Hof Klosterneuburg
R.Reichhart
R.Reichhart
Gesundheit

Weißer Hof übersiedelt 2026 nach Wien

Das Rehabilitationszentrum Weißer Hof der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) soll nur noch bis 2026 in Klosterneuburg (Bezirk Tulln) bleiben. Wie Ex-Gesundheitsministerin Brigitte Zarfl in der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage mitteilte, soll der Standort danach in das UKH Wien-Meidling übersiedeln.

Zarfl stützte sich bei der Antwort auf die Anfrage des Nationalratsabgeordneten Rudolf Silvan (SPÖ) auf Informationen der AUVA, wie auch der „Kurier“ berichtete. Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt teilte mit, dass bis zur Übersiedlung in die Bundeshauptstadt der Betrieb am Standort in Klosterneuburg zur vollsten Zufriedenheit der Patienten weitergeführt werden solle.

Weitere Nutzung noch völlig unklar

Über die Nutzung des Weißen Hofes über 2026 hinaus gebe es laufend Gespräche, darunter auch mit dem Land Niederösterreich. FPÖ-Bundesparteichef Norbert Hofer forderte via Aussendung von der Bundesregierung und von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) eine Standortgarantie. Nur einen Tag nach der Inszenierung der Bundesregierung im Rahmen des Besuchs eines Pflegeheimes und der Präsentation von Überschriften sei jetzt der Weiße Hof offenbar auf der Abschussliste, so Hofer.

Im Büro von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) verweist man auf die Selbstverwaltung der AUVA. Der Weiße Hof vor den Toren Wiens wurde vor allem durch seine Arbeit mit Querschnittsgelähmten und Trauma-Patienten bekannt. Im Unfallkrankenhaus Wien-Meidling betreibt die AUVA ebenfalls ein Rehabilitationszentrum.