Polizeiautos in Baden
Thomas Lenger/monatsrevue.at
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Chronik

Sechs Verletzte bei Messerattacken in Baden

Bei Messerattacken im Stadtgebiet von Baden wurden in der Nacht auf Donnerstag sechs Menschen verletzt. Als Tatverdächtigter gilt ein 19-jähriger Österreicher, der festgenommen wurde. Als Motiv wird ein Beziehungsstreit vermutet, so die Polizei.

Zunächst soll der Beschuldigte am späten Mittwochabend am Weikersdorfer Platz in der Kurstadt eine Person verletzt haben. Vier weitere Menschen wurden nach Angaben von Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner wenig später nahe einem Lebensmittelmarkt in der Vöslauer Straße attackiert. Eines der Opfer dabei war ein an sich unbeteiligter 63-Jähriger.

Weil der Täter flüchtete, wurde eine Großfahndung eingeleitet, sagte Schwaigerlehner. Beteiligt waren zahlreiche Streifen aus Baden und Umgebung, auch zivile. Im Einsatz standen zudem Diensthundeführer, Beamte des Landeskriminalamtes Niederösterreich, die in der Folge die weiteren Ermittlungen übernahmen, sowie kurzzeitig die Flugpolizei mit einem Hubschrauber.

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Polizeieinsatz in Baden
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Großeinsatz für die Polizei in Baden in der Nacht auf Donnerstag
Polizeieinsatz nach Amoklauf in Baden
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Der Amoklauf fand an drei Tatorten statt
Rettungsauto im Einsatz in Baden
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Drei Rettungswagen des Roten Kreuzes und einer des Samariterbundes waren im Einsatz
Polizeiautos in Baden
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Die Polizei konnte den flüchtenden Tatverdächtigen mit Suchhunden verfolgen
Polizeieinsatz nach Amoklauf in Baden
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Dutzende Polizisten waren heute Nacht bei diesem Großeinsatz gefordert
Notarzteinsatz nach Amoklauf in Baden
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Im Park einer Villa konnte der Tatverdächtige von der Polizei gefunden werden, der Mann wurde vom Notarzt versorgt
Polizeiautos und Notarzteinsatz in Baden
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Fünf der sechs zum Teil schwer verletzten Personen wurden nach der Erstversorgung in das Krankenhaus gebracht, ein Opfer soll sich selbstständig in Spitalsbehandlung begeben haben
Polizeiautos in Baden
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Die Polizei ermittelt nun den Tathergang und die Hintergründe

Keine Lebensgefahr für Opfer oder Täter

Der Beschuldigte wurde in einem Garten in der Elisabethstraße festgenommen. Er war ebenfalls verletzt, dürfte sich die Schnittwunden am Arm jedoch selbst zugefügt haben. Bei der Festnahme des 19-Jährigen wurde auch ein Messer sichergestellt, teilte der Polizeisprecher mit.

Der Beschuldigte wurde ebenso wie zwei Opfer ambulant versorgt. Drei Verletzte wurden stationär im Krankenhaus aufgenommen. Es bestehe keine Lebensgefahr, betonte Schwaigerlehner. Die Verletzten sind 16 bis 63 Jahre alt.

Beziehungsstreit könnte Tat ausgelöst haben

Weil es sich bei einer verletzten 16-Jährigen um die Ex-Freundin des Beschuldigten handeln soll, gilt ein Beziehungsstreit als mutmaßliches Motiv für die Bluttat. Die weiteren Opfer sind ein 16-, ein 19- und ein 21-Jähriger sowie der Mann (63).

Die Einvernahme des Beschuldigten sollte am Donnerstagnachmittag stattfinden. Dem jungen Mann wird laut Schwaigerlehner neben den Messerattacken auch zur Last gelegt, in der Vöslauer Straße ein Fahrrad auf zwei Autos geworfen zu haben.