Landesklinikum Melk
ORF / Sunk
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Coronavirus

Spitäler bereiten sich auf mehr Patienten vor

Wegen der steigenden Infektionszahlen bereitet man sich in den Landeskliniken wieder auf mehr Covid-19-Patientinnen und -Patienten vor. Zu den bestehenden Covid-Abteilungen in den Kliniken Melk und Lilienfeld kommen nun drei weitere Covid-Stationen dazu.

Auch in den Landeskliniken Neunkirchen, Stockerau (Bezirk Korneuburg) und Waidhofen an der Thaya gibt es ab sofort wieder abgegrenzte Stationen zur Versorgung von Covid-19-Patientinnen und -Patienten, informierte der für die Landeskliniken zuständige Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) am Donnerstag. Damit sei man „gut für die nächsten Wochen gerüstet“. Im Unterschied zur ersten Welle im Frühjahr gebe es aber keine reinen Covid-Kliniken mehr.

Behandlungen in den Kliniken laufen normal weiter

Auf Patientinnen und Patienten, die in diesen Spitälern behandelt werden, sollen die Covid-Abteilungen daher keine Auswirkungen haben – das sei auch der große Unterschied zum Frühjahr, heißt es. Es gebe nun abgetrennte Zugänge zu den Covid-Stationen, die neu eingerichtet wurden, so Pernkopf. „Das heißt, die Behandlungen laufen normal weiter.“

„Mit dieser Vorgehensweise kann der Versorgungsauftrag in Niederösterreich sichergestellt werden", so Pernkopf, der auch betonte, dass man die Lage „gut im Griff“ habe. Aktuell (Stand: Donnerstagnachmittag) müssen laut Auskunft der Landesgesundheitsagentur 36 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher wegen Covid-19 in den Landeskliniken behandelt werden, neun davon auf Intensivstationen – mehr dazu in Die Lage in Niederösterreich.