„Mit unseren bisher 92 Ausstellungen gewähren wir besondere Perspektiven sowohl auf das Zeitgeschehen als auch auf Künstlerinnen und Künstler“, sagte der künstlerische Direktor Gottfried Gusenbauer anlässlich des Jubiläums. "Rund 50.000 Menschen besuchen uns pro Jahr. Wenn ich durch das Museum gehe und waches Strahlen in den Augen dieser Personen bemerke, beflügelt das meine Arbeit.“
Museum stellt aus, dokumentiert, initiiert und sammelt
Neben seiner Ausstellungstätigkeit setzt sich das Karikaturmuseum Krems in enger Zusammenarbeit mit den Landessammlungen Niederösterreich für die Bewahrung von Karikaturen ein. Laut einer Aussendung umfasst die Karikatursammlung des Landes Niederösterreich mit einer Vielzahl an Werken von Gerhard Haderer, Erich Sokol sowie Bruno Haberzettl u.a. heute etwa 7.000 Originale „und stellt damit die größte ihrer Art in Österreich dar“. Die Erforschung dieser künstlerischen Dokumente stehe außerdem im Fokus der wissenschaftlichen Kooperation mit den Landessammlungen Niederösterreich und der Donau-Universität Krems.

Im Zuge des internationalen Austauschprogramms Air – Artist in Residence Niederösterreich fördert das Karikaturmuseum Krems vor allem Künstlerinnen. Damit setze das Haus ein wichtiges Zeichen in der vor allem von männlichen Kunstschaffenden geprägten Karikaturszene, wurde in der Aussendung festgehalten. Zukunftsweisende und digitale Projekte werden seit 2018 mit dem Erich-Sokol-Preis gewürdigt.
Ihren Blick auf das Karikaturmuseum Krems teilen Künstlerinnen und Künstler mit eigens angefertigten Zeichnungen zum 20-Jahr-Jubiläum. So wurden Arbeiten von Michael Pammesberger, Margit Krammer, Oliver Schopf, Stephanie Wunderlich, Nicolas Mahler, Florian Satzinger u.a. als Countdown bis zum 29. September auf der Website unter Zeichnung der Woche enthüllt.