Raxgebiet nach Waldbrand
ORF / Thomas Koppensteiner
ORF / Thomas Koppensteiner
Chronik

Waldbrand: Ermittler zünden Rauchkörper

Nach dem verheerenden Waldbrand in Hirschwang an der Rax (Bezirk Neunkirchen) werden heute die Brandermittlungen fortgesetzt. Um die Ausbreitung des Feuers besser nachvollziehen zu können, zünden die Ermittler heute auch ganz gezielt Rauchkörper.

Beamte des Landeskriminalamtes werden mit Unterstützung von Brandsachverständigen sowie Flug- und Alpinpolizei unter anderem die Brandausbruchsstelle untersuchen. Dabei kommen laut Polizei ab 9.00 Uhr den ganzen Tag über orange-farbene Rauchkörper zum Einsatz, um die damalige Ausbreitung des Feuers besser nachvollziehen zu können.

Der Rauch könne zu Irritationen in der Bevölkerung führen, heißt es. Laut Polizei handelt es sich um kriminaltechnische Untersuchungen. Der Waldbrand beschäftigte die Einsatzkräfte über 13 Tage hindurch intensiv, fast 9.000 Helfer waren an Ort und Stelle.

Fotostrecke mit 15 Bildern

Waldbrand an der Rax
Einsatzdoku/Patrik Lechner
Am 25. Oktober 2021 brach auf dem Mittagstein bei Reichenau ein Brand aus
Waldbrand an der Rax
Einsatzdoku/Patrik Lechner
Das Feuer breitete sich über Nacht auf 115 Hektar aus
Waldbrand an der Rax
Einsatzdoku/Patrik Lechner
300 Feuerwehrleute waren am Nationalfeiertag zunächst im Einsatz
Schneise im Wald
Feuerwehr
Um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern, wurden Schneisen in den Wald geschnitten
Waldbrand Hirschwang Rax Tag 3
Matthias Fischer
Die Löscharbeiten in dem steilen, unwegsamen Gelände gestalteten sich schwierig
Polizeihubschrauber wirft Löschwasser ab beim Waldbrand in Hirschwang
ORF/Katharina Sunk
Die Löscharbeiten erfolgten daher zunächst vor allem aus der Luft
Tanklöschfahrzeug mit Wasserwerfer beim Waldbrand Hirschwang
Matthias Fischer
An neuralgischen Punkten wurden Einsatzfahrzeuge positioniert, die verhindern sollten, dass sich das Feuer durch Funkenflug weiter ausbreitet
Feuerwehrmann löscht Glutnester beim Waldbrand in Hirschwang von Staumauer aus
ORF/Markus Posch
Von den teils senkrechten Felswänden stürzte immer wieder Gestein herab
Feuerwehrleute mit Pumpen beim Fluss beim Waldbrand in Hirschwang
Matthias Fischer
Bereits nach wenigen Tagen wurde auf 500 Helfer täglich aufgestockt
Waldbrand bei Hirschwang Einsatz in der Nacht von Freitag auf Samstag
Patrik Lechner/Einsatzdoku
Aufgrund des starken Windes flammten immer wieder Glutnester auf
Waldbrand bei Hirschwang Einsatz in der Nacht von Freitag auf Samstag
Patrik Lechner/Einsatzdoku
Als Schwerpunkt der Löscharbeiten galt die sogenannte Ostflanke
Waldbrand in Hirschwang in der Nacht auf Freitag
Einsatzdoku/Patrik Lechner
Hinsichtlich der Brandursache verdichteten sich bereits nach wenigen Tagen die Hinweise, dass eine „fremde Zündquelle“ der Auslöser gewesen sein dürfte
Waldbrand
ORF
Am Höhepunkt des Löscheinsatzes waren 16 Fluggeräte – Hubschrauber und Flugzeuge – in der Luft
Ein italienisches Löschungflugzeug im Einsatz
APA/EINSATZDOKU.AT
Unterstützung kam auch aus dem Ausland, Italien schickte etwa Löschflugzeuge
Bilanz PK Waldbrand
ORF / Thomas Koppensteiner
Am 6. November konnte bei einer Pressekonferenz in Hirschwang das vorläufige „Brand aus“ gegeben werden

Großbrand bei Waldland: Löscharbeiten beendet

Auch nach dem Großbrand bei der Firma Waldland in Oberwaltenreith (Bezirk Zwettl) nehmen die Brandermittler des Bundes- und des Landeskriminalamts am Mittwoch ihre Arbeit auf. Nachdem am Dienstag weitere Glutnester gelöscht werden mussten, war die Brandwache die ganze Nacht vor Ort. Die Löscharbeiten konnten laut Feuerwehr mittlerweile beendet werden. Insgesamt mussten 120 Atemschutztrupps ausrücken – mehr dazu in Großbrand bei Waldland: Feuer flackerte wieder auf (noe.ORF.at; 9.11.21).