Chronik

Alle zwei Minuten wird „144“ gewählt

Alle zwei Minuten läutet im Durchschnitt der Rettungsnotruf 144. Das zeigt eine Bilanz der Einsatzleitstelle Notruf Niederösterreich. Die Zahl der Anrufe stieg im Vorjahr um zehn Prozent. Fast 280.000 Mal wurde „144“ gewählt.

Der stärkste Monat im Vorjahr war der Juli mit mehr als 25.000 Notrufen, gefolgt vom Juni und März, heißt es in einer Aussendung. Die meisten Anrufe gehen am Montag, Mittwoch und Freitag ein, jeweils zwischen 8.00 und 11.00 Uhr.

Die Rettungsleitstelle Notruf Niederösterreich hat den 14.4. zum Tag des 144er-Notrufs ernannt. Dieser wurde im Vorjahr exakt 279.551 Mal gewählt, 2020 waren noch 250.000 Notrufe registriert worden.

Rettung wird bereits während des Gesprächs alarmiert

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dafür speziell ausgebildet, sie übernehmen die „aktive Gesprächsführung“ und definieren „neben dem exakten Einsatzort auch die Art und Schwere der Verletzung oder Erkrankung“, heißt es in der Aussendung. Die optimalen Rettungskräfte werden bereits während des Gesprächs alarmiert und nicht erst nach Beendigung des Gesprächs.

Damit die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsteams nicht ungenützt verstreicht, steht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein „vorgegebenes Expertensystem zur Verfügung, auch um jede Anruferin und jeden Anrufer zum Ersthelfer zu machen“, so Notruf-Niederösterreich-Geschäftsführer Christof Constantin Chwojka. Die Notrufmitarbeiter leiten Erste-Hilfe-Maßnahmen auch telefonisch an.