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Wirtschaft

Land verlängert Förderpaket für Digitalisierung

Das Land verlängert gemeinsam mit der Wirtschaftskammer das Digitalisierungs-Förderpaket „digi4Wirtschaft“ für Unternehmen. In der dritten Auflage stehen Betrieben Fördermittel in Höhe von acht Millionen Euro zur Verfügung.

Seit 2020 sind im Rahmen von „digi4Wirtschaft“ Digitalisierungsprojekte in 1.100 niederösterreichischen Unternehmen gefördert worden. Insgesamt 20 Millionen Euro nahmen Land und Wirtschaftskammer dafür bisher in die Hand. Laut Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) bleibe die Nachfrage nach Förderungen im Digitalisierungsbereich aber nach wie vor hoch.

„Wir wissen, dass viele Produktionen einfach nicht mehr möglich wären ohne Digitalisierung und wir wissen, dass Digitalisierung vor allem eine irrsinnige Entlastung bringt für die menschliche Ressource, für die menschliche Arbeitskraft“, so die Landeshauptfrau. Geförderte Projekte umfassten etwa ferngesteuerte Produktionsanlagen oder den Einsatz von Industrierobotern dort, wo sonst körperliche Arbeit gefordert wäre.

Förderungen von bis zu 50 Prozent möglich

Land und Wirtschaftskammer steuern in der dritten Auflage von „digi4Wirtschaft“ jetzt erneut acht Millionen Euro bei. Fünf Millionen finanziert dabei das Land, die Wirtschaftskammer unterstützt mit drei Millionen Euro. Für Wirtschaftskammer-Niederösterreich Präsident Wolfgang Ecker eine richtige Investition: „Hier kommt eins zu eins jeder Euro bei unseren Unternehmerinnen und Unternehmern an.“

Betriebe sollen bei „digi4Wirtschaft“ dazu angeleitet werden, Digitalisierungspotentiale im Austausch mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern, sowie Expertinnen und Experten, zu erkennen. Die Digitalisierungskonzepte werden dann von Land und Wirtschaftskammer mit bis zu 50 Prozent der Investitionssumme bzw. mit einer Maximalsumme von 35.000 Euro gefördert. Dabei gehe es nicht um die Anschaffung von Hardware, sondern um die Digitalisierung von Arbeitsabläufen und -prozessen, betont Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger (ÖVP).

Ab 15. Juli können die Förderansuchen eingereicht werden. Land und Wirtschaftskammer rechnen damit, dass mit dem Budget rund 500 Unternehmen erreicht werden. Ein Enddatum wurde nicht genannt, gefördert werde bis der Fördertopf leer sei, heißt es.