Graffiti Flughafen Schwechat
ALBA Communications
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Kultur

Riesige Graffiti-Wand ziert Flughafen-Hotel

Auf 600 Quadratmetern präsentiert ein Hotel am Flughafen Schwechat (Bezirk Bruck an der Leitha) eines der größten Graffiti-Kunstwerke des Landes. Verantwortlich dafür ist der Künstler Paul Dworacek. Er arbeitete seit 2020 an dem Projekt.

Kurz vor dem ersten Coronavirus-Lockdown im Jahr 2020 zog der international tätige Künstler Paul Dworacek in eines der Hotelzimmer am Flughafen Schwechat ein, seitdem war er fünf Tage pro Woche mit dem riesigen Graffiti-Projekt beschäftigt. Seine Arbeitswoche hat sich also durchgehend am Hotelareal abgespielt. Nun ist das Graffiti fertig und der Künstler zieht zufrieden Bilanz. „Der Einsatz hat sich gelohnt. Damit habe ich jetzt schon mein Lebenswerk realisiert“, so Dworacek.

Das Graffiti an der Fassade des Hotels Moxy Vienna Airport trägt den Titel „Moxy around the world“ und zeigt unterschiedliche Szenen in den sechs Metropolen New York, Amsterdam, Paris, Wien, London und Tokio. Dworacek möchte mit seinem Projekt vor allem junge Leute ansprechen und Austausch und Kommunikation anregen. Das passiert unter anderem durch „Insta-Spots“, durch die das Graffiti lebendig wird.

Graffiti Flughafen Schwechat
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Das Graffiti befindet sich im Innenhof eines Hotels

Unterschiedliche Szenen in New York, Paris und Co.

In der Darstellung von Paris sitzt etwa eine Burlesque-Tänzerin auf einer Schaukel, deren Seile in den ersten Stock des Hotels reichen. Wenn man dort das Fenster öffnet, kann man die Frau auf der Schaukel halten. Diese Funktion findet sich auch in einer New York-Szene wieder: Dort gibt es einen King Kong, dessen Hand Dworacek genau unter einem Fensterbrett des Hotels platziert hat. Wenn man dieses Zimmer bucht, wird man also von King Kong gehalten.

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Paul Dworacek begann vor dem ersten Coronavirus-Lockdown mit der Arbeit an dem Graffiti

Dworaceks Kunstform ist durch seine frühe Leidenschaft für die Hip-Hop-Kultur beeinflusst. Von seinem neuesten außergewöhnlichen Outdoor-Kunstwerk an der Hotelfassade können sich Interessierte jederzeit selbst ein Bild machen. Der Innenhof des Hotels ist öffentlich zugänglich.