ORF

Alfred Komarek

Der erfolgreiche Schriftsteller Alfred Komarek stellt jeden Donnerstag in „NÖ heute“ in der Rubrik „Aufgespürt“ abwechselnd mit Kristina Sprenger wenig bekannte, aber bemerkenswerte Plätze und Menschen in Niederösterreich vor.

Komarek wurde 1945 in Bad Aussee als Sohn eines Lehrers geboren. Er fing als Student zu schreiben an, weil er dringend Geld brauchte: Glossen und Reportagen für Zeitungen, bald aber auch Texte für das Radio. Es folgten Sendungen auch im Bayerischen und im Hessischen Rundfunk: Features, Hörspiele, Essays, Feuilletons, Erzählungen und TV-Drehbücher.

Alfred Komarek
Kurt-Michael Westermann

Einer der Pioniere von Ö3

Komarek war in den späten 1960er-Jahren einer der Pioniere von Ö3. Populär machten ihn u.a. die „Polt“- Krimireihe rund um die Figur des Gendarmeriebeamten Simon Polt und seine Salzkammergut-Tetralogie rund um den ehemaligen Journalisten Daniel Käfer sowie die Bände zu österreichischen und europäischen Kulturlandschaften.

Sein erster Kriminalroman „Polt muß weinen“ wurde mit dem „Glauser“ als bester deutschsprachiger Krimi des Jahres 1998 ausgezeichnet. Alle sechs Polt-Romane wurden bisher von ORF und ARTE für das Fernsehen verfilmt. Gemeinsam mit Julian Pölsler erhielt Alfred Komarek 2002 die „Romy“ für das beste Drehbuch. „Die Villen der Frau Hürsch“ (verfilmt), „Die Schattenuhr“ (verfilmt), „Narrenwinter“ und „Doppelblick“ bilden als Romane eine Tetralogie aus dem Salzkammergut.

„Land von ungeahnter Vielfalt“

Alfred Komarek lebt als freier Schriftsteller in Wien, Bad Aussee und in einem alten Presshaus im Weinviertel. Seit 2010 präsentiert er in der Fernsehsendung „NÖ heute“ ungewöhnliche Plätze und Menschen in Niederösterreich. „Niederösterreich ist für mich ein Land von ungeahnter Vielfalt. Es macht mir Freude und bereichert mein Leben, Neues aufzuspüren und dieses Erlebnis dem Fernsehpublikum zu vermitteln“, so Komarek.