SKN-Trainer Fallmann steht unter Druck

Der SKN St. Pölten wartet in der Fußball-Bundesliga noch auf den ersten Saisonsieg. Im Heimspiel gegen Altach am Samstag soll ein „Dreier“ angeschrieben werden. Für Trainer Jochen Fallmann wäre ein Erfolgserlebnis nicht unwichtig.

Fünf Niederlagen in sechs Saisonspielen, dazu das Aus im ÖFB-Cup gegen Regionalligist Austria Klagenfurt: Die Bilanz der St. Pöltner liest sich alles andere als gut. Der Posten von Trainer Jochen Fallmann ist clubintern Diskussionsthema Nummer eins. Nach dem 1:2 in Wolfsberg folgte ein Gespräch zwischen Fallmann, Sportdirektor Markus Schupp und General Manager Andreas Blumauer. Via Medien richteten dann diese Woche die „Strategischen Partner“, der Verbund der wichtigsten Sponsoren und Partner des Vereins, aus, an Fallmann festhalten zu wollen.

„Werden sehen, wie weit der Verein Geduld hat“

„Es wurde festgelegt, dass ich gegen Altach noch auf der Bank sitze, nicht mehr und nicht weniger. Wir werden sehen, wie weit der Verein Geduld hat“, berichtete Fallmann. Seine Motivation sei weiter hoch. „Ich glaube, dass ich die Mannschaft noch sehr gut erreiche. Wir werden jedenfalls versuchen, mit aller Macht den ersten Sieg einzufahren“, erklärte der ehemalige SKN-Profi und gebürtige St. Pöltner.

Jochen Fallmann SKN
GEPA pictures/Hans Oberlaender
SKN-Trainer Jochen Fallmann benötigt mit seinem Club dringend ein Erfolgserlebnis

In der Ligapause wurde beim Tabellenletzten neben der körperlichen Fitness auch an der „Willensschulung“ gearbeitet. Intensivere Trainingseinheiten wurden eingestreut. „Es geht darum, über eine gewisse Grenze drüberzugehen. Das müssen wir auch im Spiel“, betonte Fallmann. Ein Erfolgserlebnis gab es jedoch auch im Testspiel gegen Zweitligist Hartberg nicht. Nach dem 0:0 vergrößerte sich noch dazu das Lazarett.

Zahlreiche Ausfälle im Mittelfeld

Lukas Thürauer laboriert an einer Knöchelblessur, Michael Ambichl an Adduktorenproblemen. Ohnehin nicht fit waren Martin Rasner, Daniel Schütz, Sandro Ingolitsch, Daniel Luxbacher und Manuel Martic. Die Personaldecke im Mittelfeld ist damit denkbar dünn. Verteidiger Adi Mehremic erhält nach einer Undiszipliniertheit im Test gegen Hartberg eine Pause. Ob der neue Mittelstürmer Pak Kwang-ryong sein Debüt geben wird, war offen. Der Nordkoreaner kehrte erst Donnerstag vom Asien-Cup-Qualifikationsspiel gegen Libanon zurück.

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