99 Prozent aller Hausarztstellen besetzt

Die Niederösterreichische Gebietskrankenkasse (NÖGKK) hat mit 23 Ärzten neue Kassenverträge abgeschlossen. Damit sind nach Angaben der Krankenkasse in Niederösterreich 99 Prozent der Hausarzt-Kassenstellen besetzt.

14 Hausärzte, sechs Fachärzte sowie drei neue Zahnmedizinerinnen und Zahnmediziner bekamen in Niederösterreich einen neuen Kassenvertrag. 15 davon sollen demnächst eine eigene Ordination eröffnen. Acht Ärzte haben sich entschlossen, in einer Gruppenpraxis mit anderen Ärztinnen und Ärzten zusammenzuarbeiten, so die Niederösterreichische Gebietskrankenkasse in einer Aussendung.

Diese habe sich als Erfolgsmodell etabliert, sagt der Obmann der Gebietskrankenkasse Gerhard Hutter. In Niederösterreich gibt es derzeit 110 Gruppenpraxen. Diese Ordinationsgemeinschaften von zwei oder mehreren Medizinerinnen und Medizinern wären die Grundlage für eine optimale Work-Life-Balance, für die Senkung der Betriebskosten, außerdem würden sie den Patientinnen und Patienten bessere und längere Öffnungszeiten ermöglichen.

Sieben Hausarztstellen unbesetzt

Insgesamt hat die NÖGKK 1.734 Planstellen zu vergeben, die mit mehr als 1.830 Ärztinnen und Ärzten besetzt sind. Bei Hausärzten sind in Niederösterreich aktuell sieben Kassenstellen unbesetzt, vor allem in ländlichen Regionen wie dem Wald- und Weinviertel. Man werde weiter daran arbeiten, dass der Kassenarztberuf attraktiv bleibt und es auch künftig genügend Ärztenachwuchs gibt, erklärte Hutter.

In den kommenden Monaten werden die Stellen in Gießhübl (Bezirk Mödling), Großschönau (Bezirk Gmünd), Guntramsdorf, Hennersdorf (beide Bezirk Mödling), Ravelsbach (Bezirk Hollabrunn), Traiskirchen (Bezirk Baden), Würmla (Bezirk Tulln) und Würnitz/Harmannsdorf-Stetten (Bezirk Korneuburg) mit Allgemeinmedizinern besetzt.

Pöchlarn (Bezirk Melk) bekommt einen Gynäkologen, einen Arzt für Psychiatrie gibt es in Lilienfeld, einen für Urologie in Neunkirchen und die drei Zahnmedizinstellen werden in Au am Leithaberge (Bezirk Bruck an der Leitha), Hollabrunn und Traiskirchen realisiert. In St. Valentin (Bezirk Amstetten) gibt es künftig einen Orthopäden.

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