Gallhuber nach Bestleistung „super-happy“

Niederösterreichs Ski-Hoffnung Katharina Gallhuber erreichte mit Rang sieben beim Slalom in Killington eine neue Karrierebestmarke. Die 20-Jährige fuhr mit zwei beherzten Läufen mitten in die Weltspitze.

„Ich freue mich riesig, dass ich zwei gute Läufe runtergebracht habe. Ich habe mein Herz in die Hand genommen und mir gesagt, lass den Ski laufen“, zeigte sich Katharina Gallhuber nach dem zweiten Slalom des Weltcupwinters zufrieden. Während sie beim Saisonauftakt in Levi nach Platz 23 noch damit haderte, die guten Trainingsleistungen nicht umsetzen zu können, gelang ihr jetzt die erhoffte Leistungssteigerung.

„Levi ist ganz speziell und liegt mir eigentlich auch. Vielleicht waren beim ersten Rennen die Beine noch steif. Jetzt habe ich mir einfach vorgenommen von oben bis unten Vollgas zu geben und zum Glück hat es auf der eisigen Piste gut funktioniert“, meinte die bisher als Spezialistin für das flachere Gelände bekannte Athletin.

Durchwachsener letzter Winter ist abgehakt

Die Niederösterreicherin war mit Startnummer 38 auf den 13. Halbzeitrang gerast, in der Entscheidung zeigte sie eine weitere starke Leistung und pushte sich noch weiter nach vorne. „Auf Resultat zu fahren, habe ich mir abgewöhnt. Man muss einfach riskieren, um ein gutes Ergebnis runterzubringen.“

Katharina Gallhuber
GEPA/Christian Walgram
Nach Platz 23 in Levi wurde Gallhuber in Killington zweitbeste Österreicherin

Der Achtungserfolg von Killington ist nicht nur eine neue Karriere-Bestmarke, sondern auch Genugtuung für die durchwachsene Vorsaison, in der die Göstlingerin hinter den Erwartungen blieb. „Der letzte Winter war schwierig für mich, weil die Ergebnisse nicht gepasst haben. Ich bin zwar schnell gefahren, habe die Resulte jedoch nie ins Ziel gebracht. Die Entwicklung im Sommer war aber gut und jetzt bin ich nicht nur im Training schnell.“

Der Rückstand auf die Killington-Siegerin Mikaela Shiffrin hielt sich vor allem im zweiten Durchgang in Grenzen. Gallhuber kam bis auf 46 Hundertstel an die Laufbestzeit des amerikanischen Topstars heran. Die zweite Niederösterreicherin im ÖSV-Damenkader, Katharina Huber aus St. Georgen am Reith (Bezirk Amstetten), ging nach ihrem zwölften Platz in Levi beim zweiten Saisonslalom leer aus. Die 22-jährige verpasste als Halbzeit-32. knapp den zweiten Durchgang.

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