Kardiologisches Zentrum in Wr. Neustadt eröffnet

Im Landesklinikum in Wiener Neustadt ist am Mittwoch ein Kardiologisches Zentrum eröffnet worden. Somit sollen künftig auch komplexe Herzerkrankungen in Wiener Neustadt behandelt werden können.

Bei dem Zentrum handelt es sich um einen Zubau zum Landesklinikum, in den 1,5 Millionen Euro investiert wurden. Es wurden „hochqualifizierte Arbeitsplätze“ geschaffen, die mit Experten besetzt werden, die dort mit der „besten technischen Ausstattung“ arbeiten können, sagte Franz Xaver Roithinger, Leiter der 2. Internen Abteilung, bei der Eröffnung am Mittwoch.

"Mit diesen Voraussetzungen wollen und können wir komplexe Herzerkrankungen erfolgreich behandeln“, so Roithinger. Durch das neue Zentrum sei es möglich, „die Kernkompetenz des Landesklinikums Wiener Neustadt weiterzuentwickeln.“

Kardiologie und Neurologie in der Thermenregion

In der Thermenregion wurde der Schwerpunkt auf die Fachbereiche Kardiologie und Neurologie gelegt. In Wiener Neustadt hat man sich auf Herzkrankheiten spezialisiert, während am Standort Mödling 2018 eine neue neurologische Abteilung aufgebaut wird.

Schneeberger, Mikl-Leitner, Robert Griessner und Franz Xaver Roithinger
NLK Filzwieser
Bürgermeister Klaus Schneeberger (ÖVP), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), der medizinische Geschäftsführer der Landeskliniken-Holding, Robert Griessner, und der Leiter der 2. Internen Abteilung, Franz Xaver Roithinger, bei der Besichtigung des neuen Zentrums

Das nun eröffnete Kardiologische Zentrum sei vor allem deswegen wichtig, „weil wir wissen, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen am Zunehmen sind“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) im Zuge der Eröffnung. "Da braucht es entsprechende Ressourcen und die technische Ausstattung“, so Mikl-Leitner.

Seit 2002 zwei Milliarden Euro in Kliniken investiert

Niederösterreich stehe als Flächenbundesland im Gesundheitsbereich vor großen Herausforderungen, sagte Mikl-Leitner. Mit den 27 Klinik-Standorten in Niederösterreich habe jeder und jede die Chance, innerhalb von 45 Minuten ein Landes- oder Universitätsklinikum zu erreichen.

Ziel sei es in Niederösterreich „die sichere Versorgung unserer Landsleute und Spitzenmedizin für alle zu schaffen“, führte die Landeshauptfrau aus. Seit 2002 wurden daher etwa zwei Milliarden Euro in den Neubau, Umbau und Ausbau der Klinikstandorte investiert. Die 27 Klinikstandorte sind mit der Landeskliniken-Holding unter einem Dach zusammengefasst.

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