Hund im Schwimmbecken ertränkt

Ein Fall von Tierquälerei wurde jetzt bekannt. Wie die „Kronen Zeitung“ (Sonntag-Ausgabe) berichtet, soll eine Frau aus dem Bezirk Tulln ihren Hund in ihrem Swimmingpool ertränkt haben. Sie war offenbar mit dem Tier überfordert.

Die 64-jährige Frau hatte den Hund aus einem Tierheim. Er soll nicht pflegeleicht gewesen sein und die Enten und Hühner der Frau attackiert und gebissen haben, so die Polizei gegenüber noe.ORF.at. Die Frau wollte den Hund daraufhin zurück ins Tierheim bringen, dieses nahm den Hund aber nicht zurück, hieß es am Sonntag bei der Landespolizeidirektion Niederösterreich.

Pensionistin kam mit dem Tier nicht zurecht

Anfang November kam es dann nach Angaben der Polizei zu der Tat. Die Frau soll dem Hund einen schweren Stein um den Hals gebunden und ihn in ihrem Schwimmbecken ertränkt haben. Als sich das Tierheim nach dem Zustand und dem Wohlergehen des Hundes erkundigte, soll die Frau gesagt haben, dass er davongelaufen ist. Den Mitarbeitern des Tierheims erschien dies jedoch eigenartig, erklärte die Polizei. Auf weitere Nachfragen antwortete die Frau, dass sie den Hund erschossen habe.

Daraufhin informierte das Tierheim die Polizei. Nach einer Hausdurchsuchung entdeckten die Beamten das vergrabene tote Tier. Laut „Kronen Zeitung“ wurden am Beckenrand des Swimmingpools Kratzspuren entdeckt, vermutlich von dem ertränkten Tier. Die Frau wurde wegen Tierquälerei angezeigt, zwei weitere Hunde wurden ihr abgenommen und einem anderen Tierschutzverein zur Betreuung übergeben.

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