Bundesheer-Großübung mit scharfen Waffen

Auf dem Truppenübungsplatz Allentsteig (Bezirk Zwettl) findet derzeit eine Großübung mit 800 Teilnehmern statt. Einsatzsituationen des Bundesheeres werden dabei realitätsnah geübt, unter anderem auch mit scharfen Waffen.

Insbesondere die Offiziersanwärter der Militärakademie sollen bei der Großübung die unterschiedlichen Einsatzszenarien trainieren. Bei einem Vorführungsschießen demonstrierte das Bundesheer die Leistungsfähigkeit der einzelnen Waffengattungen. Dabei zeigte sich, welche zerstörerische und zielgenaue Wirkung moderne Waffensystem selbst über mehrere Kilometer hinweg haben.

Truppenübungsplatz Allentsteig Großübung Bundesheer

ORF

800 Soldatinnen und Soldaten nehmen bei der Großübung des Bundesheeres am Truppenübungsplatz in Allentsteig teil

Zuletzt weniger Übungen aufgrund der Einsparungen

Bei der Übung in Allentsteig kommen Lenkwaffen, Panzer, Haubitzen und Granatwerfer mit scharfer Munition zum Einsatz. Für die Soldaten sei das eine wichtige Erfahrung, betonte Übungsleiter Gerhard Fleischmann. „Wir wollen unseren Offiziersanwärtern und auch allen anderen Interessenten des Bundesheeres die Möglichkeit geben, dass sie einmal Waffen und Waffenwirkung vor Ort sehen“, sagte Fleischmann.

800 Soldaten nehmen an Großübung teil

In realitätsnahen Übungen werden unterschiedliche Einsatzszenarien geübt. Laut Bundesheer sind regelmäßige Übungen wichtig.

Auch die Luftstreitkräfte sind in die Übung eingebunden. Nachdem das Bundesheer in den vergangenen Jahren aufgrund der Einsparungen weniger Übungen durchführen konnte, wird nun auch betont, wie wichtig solche Übungen für die Truppen seien. Diese praxisnahen Übungen müssten regelmäßig durchgeführt werden, heißt es.

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