„Piccanto“ überraschte 800 Schüler in Tulln

Eine außergewöhnliche Pause haben am Freitag rund 800 Schüler des Bundesrealgymnasiums in Tulln erlebt. Sie wurden mit einem Flashmob, einem spontanen Konzert, von der Salzburger A-Cappella-Pop-Band „Piccanto“ überrascht.

„Wir treten in Schulen, in Einkaufszentren oder auf örtlichen Plätzen auf und singen einfach drauf los, weil wir brauchen ja keine Instrumente“, sagte Patrick Ennsthaler von „Piccanto“. Er ist eines von sieben Mitgliedern der Salzburger Band. Um auf ihre Musik und Konzerte aufmerksam zu machen, singt das Ensemble des Öfteren auf öffentlichen Plätzen, am Freitag gaben sie ein spontanes Konzert im Bundesrealgymnasium in Tulln und überraschten damit die 800 Schülerinnen und Schüler. Diese wurden von ihren Lehrern in der großen Pause in die Aula geschickt und fanden dort „Piccanto“ singend vor.

Flashmob im Einkaufzentrum in Tulln

Als kleiner Vorgeschmack auf ihr Konzert am 17. März im Danubium sang die Band „Piccanto“ am Freitag auch im Einkaufszentrum in Tulln

Gleich im Anschluss ging es für die siebenköpfige Band weiter in ein Einkaufszentrum, wo sie ebenfalls im Rahmen eines Flashmobs Auszüge ihres Repertoires präsentierten. Gesungen wird a cappella, also ohne Begleitung von Instrumenten. Diese imitieren sie mit der Stimme.

„Als A-Cappella-Band nicht immer einfach“

Die Karriere der sieben Salzburger begann am Musischen Gymnasium, im Mai 2015 gingen sie als Sieger der ORF-Casting-Show „Die große Chance der Chöre“ hervor. Seither gehen sie ihrer großen Leidenschaft, der Musik, nach und studieren nebenbei.

Sendungshinweis

„Niederösterreich heute“, 11.3.2017

Dass es als junger Chor nicht immer einfach ist, wissen sie aus Erfahrung: „In Österreich ist es als A-Cappella-Band nicht immer einfach, weil dieses Genre einfach noch nicht so etabliert ist, wie beispielsweise in den USA. Es ist ein richtiger Arbeitsprozess“, sagte Josef Stöllinger gegenüber noe.ORF.at. Derzeit arbeitet die Band an ihrem zweiten Album.

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