Stefanie Schwaiger beendet Karriere

Die Niederösterreicherin Stefanie Schwaiger hat am Montag ihren Rücktritt aus dem Beachvolleyball-Sport verkündet. Der Höhepunkt ihrer Karriere war der EM-Titel mit ihrer Schwester Doris 2013 in Klagenfurt.

„Wenn ich auf die letzten 15 Jahre zurückblicke, dann mache ich das voller Stolz und mit einem Lächeln im Gesicht“, schrieb die 31-Jährige am Montag in einer persönlichen Aussendung. In 198 internationalen Turnieren habe sie „alle Höhen und Tiefen des Sportlerdaseins erlebt“. Der EM-Titel mit ihrer Schwester Doris 2013 in Klagenfurt sei der Höhepunkt ihrer Karriere gewesen - mehr dazu in Schwaigers: „Riesentraum“ wurde wahr (noe.ORF.at; 5.8.2013).

Doris und Stefanie Schwaiger
APA/GERT STEINTHALER
Der EM-Titel in Klagenfurt war der Höhepunkt ihrer Karriere gewesen

Im selben Jahr wurden die Schwaiger-Sisters als Österreichs Team des Jahres ausgezeichnet. „Diesen Triumph in der Heimat und die damit verbundenen Emotionen werde ich wohl nie vergessen“, so Stefanie Schwaiger. In besonderer Erinnerung seien die Teilnahmen bei den Olympischen Spielen geblieben. In Peking 2008 und London 2012 (jeweils im Viertelfinale) schafften es die Schwaigers jeweils auf den fünften Rang.

„Auf mich warten reizvolle Herausforderungen“

Bei den Weltmeisterschaften 2009 und 2013 wurden die beiden Schwestern ebenfalls zweimal Fünfte. Doris beendete im Mai 2014 aus Motivationsmangel ihre Karriere - mehr dazu in Doris Schwaiger tritt zurück (noe.ORF.at; 30.5.2014). Stefanie bildete danach mit Lisa Chukwuma und Barbara Hansel ein Gespann. Heuer trat sie mit Schützenhöfer an, Ende August holte sie noch einen österreichischen Meistertitel mit Teresa Strauss.

Die Zusammenarbeit mit Schützenhöfer war ursprünglich mit dem Ziel Tokio 2020 gestartet worden. Ein Ziel, dass die Waldviertlerin zuletzt offen gelassen hatte. „Eine extrem spannende Zeit liegt also hinter mir und doch warten noch reizvolle Herausforderungen auf mich“, schrieb Schwaiger. „Genauso akribisch wie ich in der Vergangenheit meine sportliche Karriere bestritten habe, möchte ich mich jetzt meinen neuen Zielen widmen. Ich freue mich schon auf diesen neuen Lebensabschnitt.“

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