Wagner-Bacher: Köchin und Gastgeberin

Lisl Wagner-Bacher gilt als Österreichs bekannteste Köchin. Im Buch „Meine österreichische Küche“ veröffentlichte sie die Rezepte ihres Lebens. In der Radio NÖ-„Nahaufnahme“ spricht sie über ihr Leben als Wirtin.

„Ich bin rundherum zufrieden“, resümiert die beliebte Köchin rückblickend auf ihr Leben als Wirtin und fügt hinzu: „Ich könnte mir gar nicht vorstellen, dass ich mit meinem Mann nur zu Hause herumsitzen würde." Die langjährige Gastgeberin bezeichnet sich selbst viel lieber als Wirtin und als Köchin: „Ich habe das immer so gesehen, dass ich Gastgeberin für eine große Familie oder eben meine Gäste bin.“

Lisl Wagner-Bacher Köchin

ORF

Alice Herzig im Gespräch mit Köchin Lisl Wagner-Bacher

Sendungshinweis

„Nahaufnahme“, 14.10.2018

In der Radio Niederösterreich-„Nahaufnahme“ erzählt Lisl Wagner-Bacher über ihre Rolle als fünffache Großmutter: „Ich bin eine leidenschaftliche Oma und versuche meinen Enkeln auch sehr viel Bodenständiges zu vermitteln. Natürlich verwöhne ich sie auch manchmal.“

Sie erzählt, wie sehr sie das Leben in der Großfamilie mit Töchtern und Schwiegersohn Thomas Dorfer schätzt, der mittlerweile Küchenchef im Betrieb ist. „Die Chemie stimmt und wir haben uns von Anfang an verstanden. Natürlich ist es ein neuer Lebensabschnitt, wenn man den Schritt zur Seite macht“, so die beliebte Fernsehköchin. Über das Geheimnis ihre Erfolges über all die Jahre meint sie: „Ich habe meine Gäste nie angeschwindelt und es steckt auch eine Perfektionistin in mir.“

Die „Nahaufnahme“ zum Nachhören:

Christiane Hörbiger: Eine Grande Dame wird 80

„Ich habe früher immer gesagt: Gott sei es geklagt, ich werde schon 80! Heute sage ich: Gott sei Dank bin ich 80“, so die beliebte Schauspielerin im Gespräch mit Alice Herzog, die seit vielen Jahren in Baden bei Wien zuhause ist und seit dem plötzlichen Tod ihres Lebenspartners Gerhard Tötschinger vor zwei Jahren mit ihren beiden Mopshunden wohl „allein, aber nicht einsam ist“, wie sie erzählt.

Sendungshinweis

„Nahaufnahme“, 7.10.2018

„Es wird leichter, aber die Narben bleiben“, sagt Christiane Hörbiger und fügt hinzu: „Das Wichtigste ist meine Familie, meine beiden Schwestern, sie sind ganz wunderbar und ich wünsche mir, dass wir gemeinsam alt werden.“ Sie erzählt über ihre Disziplin, jeden Morgen gleich nach dem Aufstehen 30 Kniebeugen zu machen und dreimal am Tag eine halbe Stunde lang mit ihren Hunden spazieren zu gehen. „Ja, ich bin diszipliniert“, so die Schauspielerin.

Christiane Hörbiger

ORF

Christiane Hörbiger mit ihren Hunden

In der Radio Niederösterreich „Nahaufnahme“ erzählt Christiane Hörbiger auch über Pläne, in Zukunft beruflich leiser treten zu wollen: „Ich möchte bald zu arbeiten aufhören. Ich möchte nicht von anderen Menschen den Tag eingeteilt bekommen, ich möchte ihn mir selber einteilen“, so Hörbiger, denn: „Ich möchte einfach leben!“ Erst in diesem Jahr stand sie für einen neuen TV-Film vor der Kamera, in dem sie eine 80-jährige Magazinchefin und Ikone der Frauenbewegung spielt. Diese wird durch eine Augenoperation dazu gezwungen, vorübergehend leiser zu treten und sich erstmals ihren familiären Problemen zu stellen („Einmal Sohn, immer Sohn“ - TV-Premiere: 12. Oktober, 20.15 Uhr, ORF 2).

Christiane Hörbiger erinnert sich in der „Nahaufnahme“ auch an die Fernsehserie „Julia-eine ungewöhnliche Frau“ in Retz, wo sie Ehrenbürgerin ist. Über ihre Gabe, sich bis heute ihren Humor bewahrt zu haben, meint sie im Interview: „Entweder man hat ihn oder man hat ihn nicht. Auf Humor darf man auch in traurigen Momenten nicht verzichten.“

Die „Nahaufnahme“ zum Nachhören:

Ein „Tag der offenen Tür“ bei Martin Nuhr

Seit zehn Jahren leitet Martin Nuhr das Reha- und Gesundheitszentrum Nuhr Medical Center in Senftenberg (Bezirk Krems). Am kommenden Samstag wird der Neubau mit einem Tag der offenen Tür eröffnet.

Sendungshinweis

„Nahaufnahme“, 30.9.2018

In der Radio Niederösterreich-„Nahaufnahme“ bei Alice Herzog spricht der Spitzenmediziner über seine Vision der Schmerztherapie der Zukunft und den Pioniergeist, den er von seinem Großvater Otto Nuhr mitgenommen habt, der das Gesundheitszentrum in Senftenberg vor mehr als 60 Jahren gründete.

„Ein guter Arzt sollte niemals vergessen, dass ein Patient, der zu ihm kommt, ihm seine Gesundheit anvertraut“, so Martin Nuhr und fügt hinzu: „Ich selbst gehe ja sehr ungern zum Arzt und wenn, dann am liebsten zu meinem Bruder, der ein hervorragender Allgemeinmediziner ist.“

Die Medizin spielt in der Familie Nuhr seit Generationen die Hauptrolle. Großvater, Vater, Geschwister, Cousins, sie alle sind Mediziner. „Wenn man in so einem Umfeld aufwächst, dann wird man sehr schnell ein Teil davon“, so Martin Nuhr in der "Nahaufnahme“, und betont, dass die Berufswahl für ihn immer ganz klar war. „Ich war ein mittelmäßiger bis schlechter Schüler, aber beim Studium habe ich den Ehrgeiz entdeckt.“

Martin Nuhr Alice Herzog

ORF

Martin Nuhr (l.) mit Alice Herzog in Senftenberg

2004 habilitierte sich Martin Nuhr als jüngster seines Fachs und macht sich seither auch für die Forschung stark. In Senftenberg gründete er auch das Karl-Landsteiner-Institut für Physikalisch-Rehabilitative Medizin, wo einige Forschungsprojekte betrieben werden, um die Therapiemethoden weiterzuentwickeln. In der „Nahaufnahme“ gibt Martin Nuhr auch Einblicke in sein Privatleben als zweifacher Familienvater, begeisterter Koch und Hobbygärtner. Den Lebenstraum vom neuen Gesundheitszentrum konnte er sich gemeinsam mit seiner Frau Mayra erfüllen, einer „genialen Partnerin“, wie er im Interview erzählt.

Die „Nahaufnahme“ zum Nachhören:

Weltmeisterin im Ironman

Michaela Rudolf aus dem St. Pöltner Stadtteil Harland ist amtierende Weltmeisterin im Ironman in ihrer Altersklasse. In der „Radio Niederösterreich Nahaufnahme“ erzählt Rudolf über ihr Leben nach einem strikten Trainingsplan.

Wenn an diesem Wochenende rund 8.000 Läuferinnen und Läufer beim diesjährigen Wachaumarathon an den Start gehen, wird Michaela Rudolf nicht dabei sein. Sie bereitet sich derzeit intensiv auf die Verteidigung ihres Weltmeistertitels beim Ironman auf Hawai im Oktober vor. Das bedeutet nicht nur 42 Kilometer Laufen, sondern auch 3,8 Kilometer Schwimmen und 180 Kilometer Radfahren.

Sendungshinweis:

„Nahaufnahme“, 23.9.2018

Für Michaela Rudolf ist gerade das die Herausforderung: „Ich komme ursprünglich vom Laufsport, aber vor zehn Jahren habe ich begonnen, für den Ironman zu trainieren“, erzählt die Niederösterreicherin in der „Nahaufnahme“. „Es ist für mich bis heute faszinierend, was der Körper zu leisten im Stande ist, sehr oft ist der Kopf die Schwachstelle.“

Michaela Rudolf Ironman Triathlethin

ORF

Michaela Rudolf (l.) im Gespräch mit Alice Herzog

Eine Erfahrung, die sie auch gerne an ihre Schülerinnen und Schüler weitergibt, denn Michaela Rudolf ist sehr vielen Jahren als Sportlehrerin tätig. Ihr Alltag folgt einem strengen Trainingsplan, der schon vor dem Unterricht mit einer Schwimmeinheit beginnt und nach der Schule am Fahrrad oder in der Kraftkammer weitergeht. „Ohne Ehrgeiz und Disziplin geht in diesem Sport gar nichts“, so die „Ironwoman“ Michaela Rudolf, die auch über Glückmomente und Niederlagen erzählt.

Die „Nahaufnahme“ zum Nachhören:

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar