Hochsaison für Durstlöscher

Bernhard Prosser ist Geschäftsführer des niederösterreichischen Getränkeherstellers Egger. In der Getränkebranche ist gerade Hochsaison. Eine Million Bierdosen und -flaschen verlassen die Brauerei in Unterradlberg (Bezirk St. Pölten).

„Derzeit produzieren wir rund um die Uhr, im Drei-Schicht-Betrieb, das ist für die Mitarbeiter sehr anstrengend und es ist heiß, eine Arbeit, die sehr wertschätzend von uns getragen wird“, erklärt Bernhard Prosser, der gebürtige Salzburger, der mit seiner Familie (zwei Söhne) nach wie vor in Tirol lebt und sich im Unternehmen Egger vom Verkaufsmitarbeiter über das Marketing bis zum Geschäftsführer hinaufgearbeitet hat. „Ich fühle mich sehr wohl in Niederösterreich“, so Prosser weiter. Er pendelt wöchentlich zwischen St. Pölten und Tirol hin und her.

Moderatorin Alice Herzog und Bernhard Prosser im Studio

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Radio Niederösterreich-Moderatorin Alice Herzog und Bernhard Prosser

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„Nahaufnahme“, 12.8.2018

In der Radio Niederösterreich „Nahaufnahme“ erzählt er über den knallharten Wettbewerb in seiner Branche, notwendige Produktinnovationen - „der Trend geht eindeutig zu weniger Zucker“ - und die ständigen Modernisierungen im Produktionsprozess. Die Egger Getränkeholding in Unterradlberg beschäftigt etwa 225 Mitarbeiter bei einem Umsatz von rund 100 Millionen Euro im Jahr. „Eine Verantwortung, die ich gerne wahrnehme“, so Prosser in der „Nahaufnahme“ und er fügt hinzu: „Ich versuche auch, sehr oft bei meinen Mitarbeiter zu sein, um zu hören, was ansteht oder ob es Probleme gibt. Das ist mir ein großes Anliegen.“ Zum 40-jährigen Standortjubiläum kommt das 30-Jahr-Jubiläum der Marke „Radlberger“. Prosser selbst ist seit mehr als 20 Jahren im Unternehmen tätig.

Die „Nahaufnahme“ zum Nachhören:

Der Theatermacher im Dauereinsatz

Zeno Stanek ist im heimischen Kulturleben ein Tausendsassa. Derzeit leitet er gleich drei Sommerfestivals. Privat pendelt der dreifache Familienvater regelmäßig zwischen Wien, Stockerau und dem Waldviertel, das er besonders ins Herz schloss.

Nahaufnahme Zeno Stanek

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Radio Niederösterreich-Moderatorin Alice Herzog und Zeno Stanek

Im Mostviertel in Lunz am See verbrachte Stanek die Sommer seiner Kindheit, vor 25 Jahren entdeckte er seine Liebe zum Waldviertel: „Ab diesem Zeitpunkt war ich so verzaubert, dass ich am liebsten immer dort wäre“, schwärmt Zeno Stanek über die Gegend rund um Litschau (Bezirk Gmünd) und den Herrensee, wo ab 10. August sein neues Festival für zeitgenössische Theaterunterhaltung starten wird.

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„Nahaufnahme“, 4.8.2018

„Das erste Mal ist immer ein besonderer Augenblick. Aber man muss auch einfach Dinge tun, um etwas Neues zu bringen, sonst wird es ja nichts,“ meint der Intendant. In Litschau soll ein Theaterfestival entstehen, bei dem vor allem neue Theaterstücke aufgeführt werden. „Das hat nichts mit experimentellem Theater zu tun, sondern es soll die Unterhaltung im Sinne von emotionaler Berührung im Vordergrund stehen“, erklärt Zeno Stanek. "Wir wollen nicht das Überintellektuelle, sondern wir wollen berühren, deshalb heißt das Festival auch „HIN & WEG".“

Gespielt wird nicht nur im Herrenseetheater, sondern auch an sogenannten „Unorten“ wie einer Bar, in der alten Post, im Pfarrsaal, einem Schuppen oder auch am Zeltplatz. Einige prominente Namen wie Katharina Stemberger, Felix Mitterer, Franzobel u.a. werden mit Lesungen dabei sein oder auch zu später Stunde am Lagerfeuer mit Gästen diskutieren. Neben Litschau leitet Stanek auch die Festspiele in Stockerau, die soeben zu Ende gingen, sowie das Schrammelklangfestival.

Die „Nahaufnahme“ zum Nachhören:

Franz Posch: Der „Missionar der Volksmusik“ wird 65

„Ich hatte als Vierjähriger eine schwere Lungenentzündung und habe mir mit der Ziehharmonika meines Vaters die Zeit vertrieben“, sagt Franz Posch, der seit 30 Jahren die Sendung „Mei liabste Weis“ moderiert, im Gespräch mit Alice Herzog. „Ich habe sie meinem Vater einfach abgelauscht.“ Er erzählt auch über seinen ersten Fernsehauftritt in der Sendung „Guten Abend am Samstag“ mit Heinz Conrads im Jahr 1969 und seine Feuertaufe als Moderator im Fernsehen vor 30 Jahren: „Ich bin wie ein Nichtschwimmer ins Wasser gesprungen, aber zum Glück nicht untergegangen.“

Franz Posch Alice Herzog

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Radio-Niederösterreich-Moderatorin Alice Herzog und Franz Posch

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„Nahaufnahme“, 29.7.2018

Als Moderator plaudert er am liebsten frei von der Leber weg, das Musizieren muss aber selbst er noch immer täglich üben: „Wenn es gar nicht anders geht, dann halt nur mit dem Mundstück im Auto“, so der unermüdliche Missionar in Sachen Volksmusik in der „Nahaufnahme“. Missionar deswegen, weil er sich gerne als Denkmalschützer der Volksmusik sieht. Wie viel Neues die Volksmusik seiner Meinung nach verträgt und warum Dirndl, Lederhosen & Co jetzt wieder im Trend liegen, darüber erzählt „Mei liabste Weis“-Moderator Franz Posch in der Radio Niederösterreich „Nahaufnahme“.

Die „Nahaufnahme“ zum Nachhören:

„Iceman“ Christian Redl taucht ohne Luft

Christian Redl ist mehrfacher Weltrekordhalter im Freitauchen, also ohne Sauerstoffflasche. In der Radio-NÖ-„Nahaufnahme“ erzählt er über seine Leidenschaft und über seine Gedanken zur riskanten Rettungsaktion vor zwei Wochen in Thailand. „Höhlentauchen ist wohl der riskanteste Sport, den man machen kann. Ich muss mir immer zu 95 Prozent sicher sein, dass es gelingt. Erst wenn ich dieses gute Gefühl in mir selber habe, dass es gelingt, wage ich mich an diese extremen Tauchgänge heran“, erzählt Christian Redl im Gespräch mit Alice Herzog. Damit meint er seine Weltrekorde, einer davon in einem Bergsee am Himalaya.

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„Nahaufnahme“, 22.7.2018

„Alle Ärzte, die ich davor gefragt habe, haben mir gesagt, das endet tödlich.“ Geht nicht, gibt’s nicht, sondern nur exakte und lange Vorbereitungszeiten für seine Tauchabenteuer. Jedes Risiko würde Christian Redl aber nicht eingehen, erzählt er in der „Nahaufnahme.“

Nahaufnahme Christian Redl

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Radio-NÖ-Moderatorin Alice Herzog im Gespräch mit Extremtaucher Christian Redl

Sein Interesse für den Tauchsport hat bereits in Kindestagen begonnen. „Mein Onkel hat mir eine Taucherausrüstung geschenkt, im Swimmingpool meiner Eltern habe ich ganze Sommer verbracht“, sagt der Moosbrunner. Heute ist er selbst Freitauch-Instruktor, stellt seine Rekordversuche auch immer medizinischen Forschungen zur Verfügung und setzt sich in Vorträgen und Kooperationen aktiv für den Schutz der Weltmeere ein.

Die „Nahaufnahme“ zum Nachhören:

Schöneberger: Zu 90 Prozent Hausfrau und Mutter

„Ich mache alles ganz normal, wie jede andere Frau auch – nach der Arbeit einkaufen, kochen, Kinder – ich will es auch selber machen", so Barbara Schöneberger, die auf der Bühne auch dafür bekannt ist, dass sie sagt, was sie denkt. „Ich bin aber kein Clown, der auch zuhause die ganze Zeit Späße macht“, meint sie und gesteht: „Ich habe schon eine Zeitlang gekämpft, meine Rolle vor mir selber als Mutter zu finden. Ich hatte permanent ein schlechtes Gewissen."

Barbara Schöneberger

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Moderatorin Alice Herzog (r.) im Gespräch mit Barbara Schöneberger (l.)

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„Nahaufnahme“, 15.7.2018

In der „Nahaufnahme“ erzählt Barbara Schöneberger über ihren Drang zur Unabhängigkeit und ihren Alltag als Mutter von zwei Kindern. „Zu 90 Prozent bin ich tatsächlich Hausfrau und Mutter. Ich arbeite meist vormittags in Berlin und bin wieder da, wenn die Kinder von der Schule kommen.“ Über ihre positive Ausstrahlung und ihr sonniges Naturell meint Schöneberger: „Ich bin in einer positiven Spirale gefangen, das hängt aber auch mit der Wahrnehmung zusammen, mit der man die Welt sieht“.

Die „Nahaufnahme“ zum Nachhören:

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Fischer: „Schlager darf sexy sein“

Sie füllt Konzerthallen und Stadien. Sie nimmt eine Auszeichnung nach der anderen entgegen. Sie ist Deutschlands erfolgreichste Sängerin aller Zeiten. Was ist das Geheimnis des Erfolges? „Ich hatte eine unbeschwerte Kindheit“, schwärmt die sympathische Künstlerin und fügt hinzu: „Meine Eltern waren und sind immer für mich da, ich bin sehr großzügig erzogen worden.“ Ihre Liebsten sind es auch, die sie auffangen, wenn es einmal nicht so läuft, wie etwa im Februar, als sie krankheitsbedingt einige Konzerte absagen musste.

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„Nahaufnahme“, 8.7.2018

Jetzt im Sommer füllt sie Stadien und präsentiert eine völlig neue Show, wobei sie dabei lieber von Herausforderungen spricht, als von Erfolgsdruck, den es natürlich auch gibt. „Es erwartet wahrscheinlich niemand, dass ich immer verrücktere Shows mache, aber es ist der Spaß, der mich in den Bann zieht, hier immer Neues zu entwickeln.“

Nahaufnahme Helene Fischer

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Radio NÖ-Moderatorin Alice Herzog (r.) im Gespräch mit Helene Fischer

Im Gespräch mit Alice Herzog erzählt Helene Fischer auch über ihren Alltag als Superstar. „Die Leute erkennen mich sowieso, ob ich mich tarne oder nicht, der Zug ist abgefahren, aber meist sind es positive Erfahrungen mit Menschen, denen ich begegne. Die Outfits für ihre Shows sucht sie selbst aus, wobei ein eigenes Designerteam die Vorschläge liefert und: „Ja, Schlager darf sexy sein, solange die Grenze zum Vulgären nicht überschritten wird“, so Helene Fischer in der „Nahaufnahme“.

Die „Nahaufnahme“ zum Nachhören:

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